oreo colorfilled

In Featured, Idee - Food, Marketing - Customizing, Marketing - Vertrieb

Mit Mass Customization gelingt Oreo der Zugang zum Endkunden

Auch immer mehr Anbieter von Massenartikeln entdecken Mass Customization für sich, um die Produkte für die Kunden zu invidualisieren und personalisieren. Begonnen wird meistens mit der Verpackung, wie das M&M und Coca Cola vorgemacht haben. Auch Mondelez hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden, Designvorschläge für die Verpackung der Oreo-Kekse zu geben, um eine individuelle Verpackung mit persönlicher Botschaft erschaffen zu können.

Das Projekt lautet „Oreo Colorfilled“. Dank Vorlagen verschiedener Künstler kann sich der Kunde eine künstlerisch wertvolle Verpackung erschaffen und indviduell designen. Der positive Nebeneffekt: Mit dieser Aktion gelang es Oreo, den Kontakt zum Endkunden aufzubauen und das E-Commerce-Business anzukurbeln. Damit macht Mondelez auch dem Einzelhandel nicht direkt Konkurrenz, weil diese mass customized Verpackungen nicht über den Einzelhandel vertrieben werden können. Clever.

Die Marketingverantwortlichen von Mondelez geben zu, dass Oero Colorfilled nur der erste Schritt war, um stärker ins Geschäft mit dem Endkunden einzusteigen. Bald sollen die Kunden auch den Inhalt der Keksschachtel individuell bestücken und festlegen können, welche Sorten und Geschmacksrichtungen in welcher Zusammensetzung und Größe für zusammengepackt werden. Laut Mondelez ist das ein zukünftiges Milliarden-Business.

Dieses Beispiel zeigt, dass auch Massenhersteller Mass Customization ins Auge fassen und dabei step by step vorgehen. Dadurch können sie neue Vertriebskanäle erschliessen, ohne die bisherigen Vertriebspartner zu stark zu vergraulen. Natürlich bietet Mass Customization noch mehr. Man kann seine Margen erhöhen, direkt mit den Kunden in Kontakt treten (um mehr über ihre Wünsche zu erfahren) und Plagiatsschutz generieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.