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Newcomer (125): Storyboard-Kommunikationsblog

Viele denken, die Newcomer Business Blogserie läuft von selbst. Das ist ein großer Irrtum. Mehr als 70 % der Blogger, die sich hier vorstellen, spreche ich selber an. Häufig werde ich auf die Newcomer aufmerksam, weil sie auf mein oder verwandte Blogs verlinken. Auf Kerstin Hoffmann, deren Storyboard-Kommunikations-Blog ich heute vorstelle, bin ich in der XING-Gruppe „Business Weblogs“ aufmerksam geworden. Hier stellen sich durchschnittlich 5 Blogger pro Monat neu vor. Das ist eine echt geringe Quote. Ist die XING-Gruppe so unbekannt bei Newcomern oder woran liegt es? Wie auch immer, jedes Blog ist ein kleines Juwel, egal über welchen Weg man es auch findet.

  1. Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
    Kerstin Hoffmann, 42, Beraterin für Unternehmenskommunikation. Ich berate Unternehmen, Freiberufler und Verbände in ihrer gesamten Kommunikation: intern und extern, Werbung und PR, Print und Web.
  2. Über welche Themen bloggen Sie hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
    Über mein Fachgebiet: Kommunikation – in allen ihren Facetten. Alltägliches und Abgedrehtes. Völlig subjektive Äußerungen zu total sachlichen Themen. Ich schreibe darüber, wie PR funktioniert, ebenso wie über den progressiven Büroalltag im Dienste der Werbung und PR. Dabei lasse ich Persönliches durchscheinen – hoffe aber immer, dass es nicht zu peinlich-privat wird. Hilfreiche Links, Rat zu PR- und Werbethemen. Anstöße für Strategien.
  3. Was ist der USP / Erfolgsfaktor Ihres Blogs?
    Ich vermute: der hohe Unterhaltungswert, kombiniert mit echtem Nutzen. Dass es immer wieder Überraschungen gibt. Dass es nicht auf eine Thematik oder Sichtweise festzulegen ist. Vielleicht sind es tatsächlich mehr die kleinen Glossen zwischendurch als die großen Statements.
  4. Warum bloggen Sie bzw. welche konkreten Ziele haben Sie?
    Das habe ich kürzlich in einer XING-Gruppe schon mal beantwortet:
    a. … weil ich mehr zu schreiben habe, als irgendjemand abdrucken will oder meine Kunden gebrauchen können.
    b. Meine besten Freunde sind Blogger.
    c. Meine Kunden sollen glauben, dass ich ein Web-2.0-Vollprofi bin. 😉
    d. Bloggen macht Spaß.
    Aber mal im Ernst: Mein Blog hat als Privatspaß begonnen, und irgendwann habe ich gemerkt, dass meine Kunden und Kollegen das wahrnehmen und darauf reagieren. Wer liest denn heute noch eine statische Website? Da gehen Sie einmal drauf und informieren sich. Danach höchstens nochmal, um schnell die Kontaktdaten abzurufen. Selbstmarketing heißt ja auch, sich gezielt einen Namen und ein Profil im Web zu erarbeiten. Da gehört ein Blog unbedingt dazu – vorausgesetzt eben immer, man macht es wirklich gern. Sonst soll man es lieber lassen.
  5. Was sind Ihre drei Lieblingsblogs?
    PR-Blogger (http://pr-blogger.de) – der ist für mich ein echtes Vorbild.
    KoopTech (http://blog.kooptech.de) – viele interessante und neue Informationen, auch aus verwandten Disziplinen
    Finblog (http://finblog.de) – jeden Tag eine Menge handfeste und nützliche Informationen, vor allem aus den Bereichen Finanzen und Versicherungen
  6. Was möchten Sie noch sagen?
    Danke für das Gespräch!

Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich hier im Blog regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich genau 125 Blogs vorgestellt, das entspricht ca. 2 Blogs pro Woche. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ich freue mich über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Hier gibt es mehr Informationen zur Aktion.

5 Responses to Newcomer (125): Storyboard-Kommunikationsblog

  1. […] Nicht schlecht, Herr Specht. So viele Business Blogs hat Burkhard bisher auf seinem Best Practice Blog vorgestellt, bzw. genauergesagt vorstellen lassen. Eine prima Initiative, um Blogs zu fördern, aber auch die Vernetzung untereinander anzuregen. Es ist ja nicht gerade so, dass die Unternehmen und Selbständigen bisher allesamt den Nutzen eines Blogs erkannt haben, wen wundert es, wenn man es nicht einmal probiert, statt sich in Analysen zu ergehen, was es denn bringen könnte. Insofern bekommt Burkhard von mir die Förderer-Medaille:) Artikelzusatzinfos 1. Tags: corporate blogging 2. weitere Artikel (Kommentare) […]

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