In V - Strategie

Warum die Swisscom ihren Kunden neben Telekom- auch EnergieEffizienz-Lösungen anbietet



Bildquellenangabe: ehuth / pixelio.de

Die Swisscom ist nach der SBB (Schweizer Bundesbahn) der zweitgrößte Stromverbraucher der Schweiz. Durch gezielte Maßnahmen soll der Energiebedarf deutlich gesenkt werden, um nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch das Image des Stromschluckers zu verlieren, wie cash.ch berichtet: „Mit einer Kühlung mit Frischluft anstelle von Klimaanlagen kann 90 Prozent des Stromverbrauchs reduziert werden. Mit den bislang 400 umgerüsteten Telefonzentralen spart Swisscom bereits 15 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Wenn bis Anfang 2013 alle über 1000 Zentralen ausgerüstet sind, beträgt die Ersparnis… 10 Prozent des Stromverbrauchs der Swisscom.“

Bei Einzelmaßnahmen ist es bei der Swisscom nicht geblieben: „Neben neuen Lüftungssystemen, die bei einem mittelgrossen Rechenzentrum 2 Millionen Franken an Energiekosten pro Jahr einsparen können, setzt Swisscom auch auf die Erkennung der grössten Verbraucher. Ein vom Unternehmen entwickeltes Messsystem erkennt alle bedeutenden Stromfresser und zeigt Sparmassnahmen auf. Das sogenannte «Building Energy Monitoring» wird bereits bei allen Grossgebäuden der Swisscom eingesetzt und soll nun auch Firmenkunden angeboten werden. Insbesondere bei Grossverbrauern aus der Industrie- und Pharmabranche.“

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen seine Probleme erkennt, Lösungen entwickelt und dieses know how seinen Kunden zur Verfügung stellt, obwohl das nicht zum Kerngeschäft gehört. Ich kenne Beispiele, wie Unternehmen so ihren Leistungsschwerpunkt komplett geändert haben und vom großen Energieverbraucher zu Energieeffizienz-Experten geworden sind. Das zeigt einmal mehr, dass Probleme im Unternehmen nicht nur die Basis für neue Geschäftskonzepte sein können, sondern auf dieser Basis das gesamte Unternehmen umgekrempelt werden kann.

3 Responses to Warum die Swisscom ihren Kunden neben Telekom- auch EnergieEffizienz-Lösungen anbietet

  1. Wir haben eine Klimaanlage im Wohnzimmer. Wenn ich diese im Sommer einschalte dann gehen in der ganzen Wohunung kurz das Licht aus, bzw. es flackert einmal kurz. Ich weiss dass das teuer wird aber bei 32°C in der Wohnung schwitze ich nur vom sitzen.

  2. Christian sagt:

    Ich habe vor kurzem meinen Stromanbieter gewechselt und konnte so 120 Euro in einem Jahr sparen.
    Es ist schlimm wie die Stromkonzerne uns abkassieren und die Regierung das auch in kauf nimmt weil der Staat auch dran verdient… Eine reine Mafiastruktur ist das!

  3. maria sagt:

    ich habe heute im videotexet gelesen dass nach der eeg zulage jetzt schon wieder der preis von 1 cent / kwh steigen soll!
    es hat ja mit der eeg super funktioniert, es gab keine aufstände usw. da können wir ja machen mit den scheiss kunden machen was wir wollen …

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