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Update-your-Friends-Mails sind immer noch in Mode


Bildquellenangabe: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ich kennen einen Freund meines Vater, der jedes Jahr zu Weihnachten allen seinen Freunden einen Brief schickt, indem er über alle wichtigen Ereignisse des ablaufenden Jahres berichtet. So hält er auch zu vielen Freunden Kontakt, obwohl er aufgrund seines Alters längst nicht mehr alle persönlich im Jahr treffen kann. Davon inspiriert habe ich in meiner aktiven Zeit als Gründungsberater meinen Mandanten die Empfehlung ausgesprochen, mindestens vierteljährlich allen beruflichen und privaten Wegbegleitern eine kleine Update-Mail zu schicken, in dem er von seinen Erfolgen, Herausforderungen und konkreten Unterstützungsbedarf berichtet. Ich kenne nur wenige, die diesem Rat gefolgt sind, aber die, die es gemacht haben, haben eine enorme Resonanz auf Ihre Updates erhalten.

Trotz der Tatsache, dass man heute via Social Media täglich seine Community darüber informieren kann, was man gerade denkt, plant und macht, halte ich die Idee der Update-Mail weiterhin für sehr zeitgemäß. Denn nicht jeder hat die Zeit oder die Lust, einem regelmäßig auf allen verfügbaren Social Media Kanälen zu folgen. Deshalb freuen sich sicherlich auch heute noch viele, ein- oder mehrmals im Jahr solch eine Update-Info per Mail oder andere Kanäle zu erhalten. Dieser Meinung ist wohl auch Peter Grosskopf, den ich vor vielen Jahren als Blogger und Initiator der Online-Brainstorming-Plattform BrainR kennenlernen durfte. Denn ich habe heute von ihm solch eine Mail erhalten. So habe ich zwar nichts Neues über BrainR erfahren, aber über die positive Entwicklung seiner Web-Firma Zweitag aus Münster.

Wie kann man jetzt solch eine Mail strukturieren? Peter hat seine Mail in drei Teile aufgeteilt: Beruflicher Rückblick 2011, Privater Rückblick 2011 und „Was wird 2012 (beruflich und privat)“? Hierbei handelt es sich um eine „Universal-Update-Mail“, in der man sowohl privates als auch Berufliches berichtet. Man könnte aber auch verschiedene Update-Mails verschicken, die je nach Zielgruppe unterschiedlichen Content beinhalten. Als Gründer könnte man seinen Wegbegleitern vor allem Infos über den Verlauf des StartUps geben, z.B. aufgeteilt nach Erfolgen, Niederlagen, Ausblick und Unterstützungsbedarf. Selbst bei solchen Business-Update-Mails bietet es sich an, Privates mit einfließen zu lassen.

Wie oft sollte man solch eine Update-Mail verschicken? Aus meiner Sicht gilt hier das Motto: „Lieber weniger als mehr, aber auf jeden Fall regelmäßig“. Nach meiner Erfahrung sind viele Leser genervt, wenn sie mehr als 6x im Jahr solche Update-Infos erhalten. I.d.R. hat der Schreiber aber gar nicht so viel Zeit und Lust, um diese Taktung vorzulegen. Man sollte mal mit einem geplanten Jahresrythmus beginnen und dann prüfen, wie oft man im Jahr überhaupt noch nachlegen kann und will. Aus meiner Sicht muss das Mailing auch nicht immer zum Jahreswechsel versenden, sondern z.B. zum Geburtstag, Datum der Firmengründung etc…Und die Form kann auch unterschiedlich sein, je nach Zielgruppe: Mail, Blogeintrag, Brief, Postkarte, etc. Viel Spaß bei der Umsetzung!

One Response to Update-your-Friends-Mails sind immer noch in Mode

  1. Die Idee so eine E-Mail zu verschicken ist echt gut, die Leser freuen sich bestimmt über diese E-Mail.

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