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Tschüss Bernd und bis bald

Bernd Röthlingshöfer verabschiedet sich auf seinem Blog in einen ganz speziellen Urlaub. Er nimmt vom 18.Mai bis 5.Juni 2007 an der Ralley Allgäu – Orient teil, einer Low-Budget-Kulturrallye für Oldies und Youngtimer. Insgesamt nehmen bei dieser 2. Veranstaltung dieser Art 28 Teams daran teil. Bernd wird mit einem VW Santana, Baujahr 1982, an der Rallye teilnehmen. Und natürlich hat Bernd auch ein eigenes Blog eingerichtet, um über Vorbereitung und die Rallye selber hautnah berichten zu können.

Auf der Webseite der Veranstalter wird die Idee der Rallye wie folgt beschrieben: „Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee! Eine zahlbares Abenteuer mit kalkulierbaren Risiken für positiv verrückte Menschen sollte es werden: Die Antwort auf Paris Dakar. Dank guten Freunden in Jordanien war das Ziel klar: Amman, weil dort tolle Menschen leben. Über den Startort wurde auch nicht lange verhandelt: Oberstaufen, weil dort die Ideengeber leben und weil dort die Gemeinde auch für ausgefallene Dinge offen ist. Sieger ist das Team, das komplett am Ziel angekommen ist und alle Aufgaben im Roadbook und die Sonderprüfungen am besten erfüllt hat. Erster Preis ist ein echtes Kamel! Die Autos werden in Jordanien für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Die Veranstalltung soll kein Rennen sein. Es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnungen. (Außer bei bestimmten Sonderprüfungen). Die Route auf dem Landweg nach Jordanien ist frei wählbar. Autobahnen und Mautstraßen, sowie Navigationssysteme sind tabu. Und übernachtet werden darf nur in mitgenommenen Zelten oder in Unterkünften, die nicht mehr als zehn Euro pro Nacht kosten. Also es soll an erster Linie Spaß für wenig Geld und am Schluß für einen guten Zweck sein! „

Wichtige Spielregeln der Rallye sind:

  • nur Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 2000 Euronen wert sind dürfen mit
    ein Team besteht aus 4 Personen und 2 Fahrzeugen oder 6 Personen und 3 Fahrzeugen
  • Nicht unbedingt alle Fahrzeuge müssen in Amman ankommen, aber das Team muss gemeinsam in mindestens einem Fahrzeug ankommen
    Es soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnungen (Ausnahme Sonderprüfungen). Der Spaß steht im Vordergrund
  • Das Startgeld beträgt 111,11 Euro pro Teilnehmer
  • Die Fahrzeuge bleiben für guten Zweck in Jordanien
  • Kosten wie Rückflug, Benzin, Verpflegung tragen die Teams selbst
  • übernachtet wird im Zelt oder in Unterkünften, in denen die Übernachtung nicht mehr als 10 Euro kostet
  • Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grundsätzlich gilt freie Streckenwahl.
  • Genutzt werden dürfen alle Straßen, allerdings keine Autobahnen und Mautstrecken, soweit dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.
  • Täglich dürfen nicht mehr als 666 Kilometer

Gerade nach dem hässlichen Ende der Millionärrallye Gumball 3000, an der sich auch der Hauptsponsor Adidas imagetechnisch schwer die Finger verbrannt hat, ist diese Rallye Allgäu – Orient ein schönes Gegengewicht. Während der Rallye lernen die Teilnehmer viel über Kultur und Bevölkerung der einzelnen Etappenländer kennen. Zum Schluss werden dann die Autos für einen guten Zweck vor Ort gespendet. Ganz nach dem Motto: Habe Spaß, lerne neue Kulturen kennen, tue Gutes und sprich darüber. In diesem Sinne wünsche ich Bernd viel Spaß und freue mich schon auf die nächsten Blogposts.

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