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Warum etsy keine Flagship Stores eröffnet und trotzdem offline expandiert

Selten hat ein StartUp die ECommerce-Landschaft so geprägt, wie Etsy. Das 2005 gegründete E-commerce-Unternehmen bietet einen Online-Marktplatz für den Kauf und Verkauf von handgemachten Produkten, wie z.B. Kunst, Fotografie, Mode, Schmuck, Kosmetikprodukte und Spielzeug. Die Resonanz ist enorm. Momentan gibt es mehr als 900.000 Verkäufer und mehr als 25 Mio Käufer-Accounts, die auf Etsy registriert sind. Die Macher von Etsy denken natürlich immer darüber nach, wie sie expandieren können. So möchten sie z.B. stärker nach Europa expandieren, wo sich Copy Cats wie Da Wanda schon etabliert haben.

Neben der Expansion in andere Länder soll auch das „Offline-Geschäft“ vorangetrieben werden. Experten haben aufgehorcht, als Etsy püntklich zum letzten Weihnachtsgeschäft einen Pop-Up Store in New York City (dem Sitz der Gesellschaft) eröffnete (siehe Video unten). Viele haben gerätselt, ob Etsy als Nächstes Flagship Stores a la Apple eröffnen würde, um den Offline-Markt zu erschliessen. Aber Etsy hat eine andere Idee, seinen Künstlern den Offline-Markt zu erschliessen.

Die Lösung heißt Etsy Wholesale. Hier haben stationäre Händler die Möglichkeit, alle Käufe via Etsy bequem abzuwickeln und damit die Künstler vor Ort zu bringen. Noch befindet Etsy Wholesale im Beta-Status, aber das muss heute ja nichts heißen. Die Resonanz soll so gut sein, dass Etsy diesen Schritt, einen neuen Markt bzw. Vertriebskanal für die Etsy-Kunden zu erschliessen, weiter gegangen werden soll. So einfach kann es sein, neue Märkte zu erschliessen. Das Wachstum von Etsy ist somit noch lange nicht beschränkt.

Gefunden im Guardian

One Response to Warum etsy keine Flagship Stores eröffnet und trotzdem offline expandiert

  1. […] Erst vor kurzem habe ich wieder fünf Beispiele präsentiert, wie der stationäre Handel gegen die Abwanderung der Kunden ins Web ankämpft. Zudem erweitert der Offline-Handel um einen Online-Kanal (Multi-Channel), um mit der ECommerce-Welle mit zu schwimmen. Deshalb überlegen auch immer mehr Onlinehändler, wie sie präsenter vor Ort werden können, um den direkten Draht zum Kunden zu bekommen. Die einen mieten dafür eine Show-Wohnung an, andere mieten ganze Flagship-Stores, wieder andere eröffnen PopUp-Stores oder gewinnen stationäre Händler als Vertriebspartner. […]

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