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Mit kleinen Geschenken gewinnt das Mode-StartUp „Vresh“ prominente Investoren

Wie gewinnt man prominente Investoren? Man könnte zum Beispiel bei DHDL mitmachen. Oder man besucht Veranstaltungen, auf denen sich diese Investoren aufhalten. Oder man engagiert eine Boygroup, die gut bei Investoren ankommen. Oder man ködert die Investoren mit kleinen Geschenken. Und genau das machen seit einiger Zeit Klaus Buchroithner und Philipp Obermüller sehr erfolgreich, um für Ihr österreichisches Skater-Mode-StartUp Vresh prominente und passende Investoren für sich zu gewinnen.

Dafür haben sie im ersten Schritt die Webseite „inspire-box.com“ aufgebaut. Auf dieser Webseite machen sie den Investoren ein Angebot, das einige von Ihnen nicht ablehnen können oder sollen. Denn die Investoren können dort z.B. eine Inspire-Box im Wert von 5.000 EUR kaufen. Dafür erhalten sie exklusiv designte Shirts, die den Investoren gewidmet werden und mindestens für drei Jahre im Vresh-Onlineshop gekauft werden können. Und sie erhalten 50 Gutscheinkarten a 10 EUR. Und das Wichtigste: Sie erhalten eine Beteiligung am Unternehmen in Höhe von 0,5 %. Wem das zu wenig ist, der kann alternativ die Big Spender Box in Höhe von 10.000 EUR (gegen 1 % Beteiligungshöhe) oder die Wall of Fame Box in höhe von 20.000 EUR (gegen 2 % Beteiligungshöhe) erwerben.

Sehr konzeptstark ist, als Modeunternehmen den Investoren solche Mode-Boxen inkl. Beteiligung zum Kauf anzubieten. Noch besser ist, dass es funktioniert, wie man hier nachlesen kann. So ist zum Beispiel Michael Eisler eingestiegen, der Mitgründer und CEO des Accelerators StartUp 300. Er ist Pate des „Everything started as nothing“-Shirts. Auch eingestiegen ist Ali Mahlodji, Chief Visionary & Chief Storyteller der Job-Matching-Plattform Watchado. Er ist Pate des Slight-Hodie-Shirts. Weiterhin dabei ist Markus Ertler, Mitgründer von Immobilien.net.

inspire-box

Die Investoren-Akquise-Bilanz ist bisher nicht schlecht. Insgesamt sollen zwölf Boxen verkauft und auf diesen Weg 100.000 EUR eingesammelt werden (zu einem Unternehmenswert von einer Mio. EUR). Clever an dieser Aktion ist nicht nur, dass die Investoren mit kleinen Geschenken „bestochen“ werden, sondern dass sie auch als Werber eingebunden werden, indem sie die Shirts selber tragen und die Gutscheine verschenken. Woher kommt uns das bekannt vor? Bei Crowdfundingaktionen gewinnt man auch die Geldgeber mit kleinen Geschenken (Perks). Und bei Crowdinvestingkampagnen kommen auch immer mehr StartUps auf die Idee, mit Incentives die Investoren dazu zu bewegen, deutlich mehr als die Mindestsumme zu investieren.

Interessant ist nicht nur diese innovative Idee, Investoren zu gewinnen, sondern auch die Gründerstory: „Nachdem ich, Klaus Buchroithner, den zweiten Independent Skateshop aufgesperrt hatte und damit nur mäßig erfolgreich war, dachte ich mir:“So darf das nicht laufen“. Kleine Läden müssen bei den Brands große Mengen vorbestellen und das schon fast ein Jahr vorher. Außerdem stimmen bei vielen Produkten weder das Preis-/Leistungsverhältnis, noch die Produktionsbedingungen. Deshalb habe ich mich mit meinem Freund Philipp Obermüller im November 2012 dazu entschieden, ein eigenes Label in Linz (OÖ) zu gründen. Der Name „Vresh“ war schnell gefunden… Im Jänner 2013 war es dann soweit und die erste Kollektion hing in den ersten Läden.“

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