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Wenn sich Unternehmen nachhaltig, gesellschaftlich und sozial engagieren

Immer mehr Konsumenten achten heute nicht nur darauf, was sie kaufen, sondern auch bei wem. Zu diesem Thema gibt es derzeit auch in der Blogsphäre die Blogparade„Kritisch konsumieren“, wie ich hier im Blog bereits erwähnt habe. Anlass dieser Blogparade war der Kommentar eines Bekannten der Initiatorin, in Zukunft nicht mehr bei einem bestimmten Bio-Supermarkt einzukaufen, nachdem diese Ladenkette von einem Unternehmen gekauft wurde, über das in der Presse hinsichtlich des Umgangs mit den Mitarbeitern sehr kritisch berichtet wird.

Deshalb gilt das Prinzip bei immer mehr Unternehmen: „Tue Gutes und lass darüber berichten“. Ich werde in Zukunft verstärkt über diese sogenannten CSR-Projekte (CSR steht für Corporate Social Responsibility) schreiben, die aus meiner Sicht Vorbildcharakter haben und deshalb erwähnenswert sind. Aber nicht nur das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen und deren Mitarbeitern wird immer wichtiger, sondern auch die „Nachhaltigkeit“ in der Unternehmensführung. So hat z.B. das Bundesumweltministerium gerade die Studie „Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen“ neu aufgelegt.

Um das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmern und Unternehmer öffentlich bekannt zu machen und weiter zu fördern, werden immer öfters Wettbewerbe ausgeschrieben. So haben die Wirtschaftsjunioren schon vor einigen Jahren den Unternehmerpreis ZIVIL ins Leben gerufen, mit dem das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Unternehmen ausgezeichnet werden soll. Dass sich manche sozialen Probleme auch mit marktwirtschaftlichen Mitteln lösen lassen, will der Wettbewerb „Social Entrepreneur“ sichtbar machen.

Viel wichtiger als das externe Engagement ist allerdings, wie die Unternehmensführung mit ihren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Umwelt umgeht. Denn hier zeigt es sich jeden Tag unmittelbar, wie sozial und gesellschaftlich ein Unternehmen engagiert ist. Deshalb warnen auch viele Experten davor, das gesellschaftsliche Engagement nur als Werbebotschaft zu missbrauchen. Das geht schnell nach hinten los, weil die Authentizität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit fehlt. Deshalb sollte jeder Unternehmer erst einmal bei sich und seinem Unternehmen anfangen, als über externe Projekte Anerkennung zu finden. Die Konsumenten lassen sich heute nicht mehr so schnell täuschen und können grausam sein, wenn sie Täuschmanöver aufdecken. Blogs und andere Kommunikationsmittel machen das möglich.

One Response to Wenn sich Unternehmen nachhaltig, gesellschaftlich und sozial engagieren

  1. Patrick sagt:

    Hallo Burkhard,
    freue mich, dass du das Thema CSR aufgreifst und auch zukünftig darüber berichten möchtest. Einen interessanten Artikel zu CSR habe ich auch in brand eins 06/2007 („Der Klimawandel“) gefunden: http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2339&MenuID=130&MagID=88&sid=su19322163256555984&umenuid=1

    Beste Grüße aus Frankfurt,
    Patrick

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