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Insektenbekämpfer gibt auf der ersten Insekten-Ausgleichsfläche der Schweiz Sechsbeinern Asyl

Die Schweizer Künstlerzwillinge Frank und Patrik Riklin bekamen vor einigen Jahren vom Schädlingsbekämpfer Reckhaus GmbH & Co. KG den Auftrag, eine Idee zum Markteintritt einer neuen Fliegenfalle zu entwickeln. Die kompromisslose Devise der Künstler lautete: Retten statt Töten. Die Kernfrage lautete „Wie viel Wert hat eine Fliege?“. Die am 1. September 2012 durchgeführte Aktion „Fliegen retten in Deppendorf“ stellte die Insektenwelt auf den Kopf. Diese hatte zum Zweck, die Welt der Insekten für einmal umzudrehen: Retten statt töten, so die Empfehlung der Künstler. In diesem Zusammenhang wurden am Samstag, 1. September 2012 in Deppendorf Fliegen gerettet und in ein extra für die Aktion produziertes, artgerechtes Fliegenhaus gebracht. Insgesamt wurden 902 Fliegen gerettet.

Im Rahmen dieser Aktion wurde auch INSECT RESPECT-Label eingeführt. Das weltweit erste Gütesiegel für bekämpfungsneutralen Insektenschutz garantiert eine Kompensationsleistung: Auf Basis eines wissenschaftlichen Modells werden die Schäden, die ein Biozid verursacht, berechnet. Anschließend werden mit „insektenfreundlichen Lebensräumen“ Kompensationsflächen errichtet, um einen Ausgleich zu schaffen und gleichzeitig die Biodiversität in versiegelten Siedlungsgebieten zu fördern. Als jüngstes Projekt im Rahmen dieses „Ablasshandels“ eröffnete am 8. September 2015 eröffnete die Reckhaus-Gruppe (Stammsitz Bielefeld) in Gais gemeinsam mit zahlreichen Gästen die erste Insekten-Ausgleichsfläche der Schweiz.

Das 500 Quadratmeter große begrünte Flachdach in Gais ist als ideales Biotop für Insekten konzipiert. Durch unterschiedliche Substrate und Strukturen, wie z.B. Holz- und Steinhaufen soll sich eine möglichst große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen etablieren, die so im Appenzeller Land eher selten vorkommen. Auf diese Weise lassen sich z.B. 230‘000 Packungen der Dr. Reckhaus Fliegenscheibe kompensieren. „Insekten produzieren unsere Nahrung und Textilien mit, sie heilen, säubern und sind wichtiger Bestandteil der Biodiversität“, so Reckhaus. Doch allein in der Schweiz seien über ein Drittel aller Arten in ihrem Bestand bedroht. Der Unternehmer will deshalb Konsumenten für den Wert von Insekten sensibilisieren und sein eigenes Geschäft vom Biozid-Produzenten zum Anbieter ökologischer Dienstleistungen transformieren.

Seit der Initiierung von Insect Respect hat die Reckhaus GmbH & Co. KG neben o.g. Aktionen weitere zahlreiche Maßnahmen unternommen, unter anderem:

So wandelt das Unternehmen sein Geschäftsmodell – von Insekten tötenden Produkten hin zu ökologischen Dienstleistungen. Und die Vision geht noch weiter: Langfristig möchte die Reckhaus GmbH & Co. KG zur Transformation der gesamten Biozid-Branche beitragen. Weil Insekten den Respekt der Menschheit verdienen.

9 Responses to Insektenbekämpfer gibt auf der ersten Insekten-Ausgleichsfläche der Schweiz Sechsbeinern Asyl

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