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Erfahrungsaustausch am 28.10.2009 mit Peter Ferres von Metropolitan School Frankfurt gGmbH

Vor einigen Jahren wussten viele noch nicht, was ein gGmbH ist. Mittlerweile wissen viele, dass das kleine „g“ für gemeinnützig steht und es bei dieser Rechtsform nicht nur öffentliche Träger gibt. Vielmehr nutzen auch Social Entrepreneurs diese Rechtsform für sich und wollen lieber etwas Gutes für die Gesellschaft tun, als ihren eigenen Geldbeutel zu füllen. Besonders interessant finde ich natürlich, wenn ein ehemaliger Investmentbanker ins Social Business einsteigt. Deshalb will ich heute zu einem speziellen Erfahrungsaustausch für Unternehmer einladen, der morgen um 19.00 Uhr in der Metropolitan School Frankfurt
Eschborner Landstraße 134-138, Frankfurt-Rödelheim
stattfinden wird.

Die Metropolitan School Frankfurt ist die drittgrößte „international school“ im Raum Frankfurt. Die Mitte 2007 gegründete Privatschule besuchen derzeit 240 Kinder aus 31 Ländern in den Vorschul- und Grundschulklassen. Langfristig sollen insgesamt 600 Schüler unterrichtet werden. Die Ganztagesschule ist eine „echte“ international school, d.h. der Tag läuft zu 90% in Englisch ab. Alle Lehrkräfte sind muttersprachlich englisch mit Ausnahme der Deutschlehrerinnen. Das Konzept der Schule hat der Gründer, Peter Ferres, selbst entwickelt. Ein großer Teil des Wissens wird fächerübergreifend gelehrt. Die kleinen Klassen ermöglichen es den Lehrern jedes Kind individuell zu fördern.

Die Gründung seiner Schule bereitete der ehemalige Investmentbanker systematisch vor. Zuerst einmal wurde er mit Ende vierzig der mit Abstand älteste Grundschullehramt-Student an der Universität von London. Er war überzeugt, dass, wer eine Schule gründen und leiten will, auch Lehrer sein sollte. Also meldete er sich zu einem intensiven postgraduierten Lehrerstudium an, das er nach einem Jahr erfolgreich abschloss. An den Wochenenden fuhr er in seinen früheren Wohnort Frankfurt, um die Gründung der Schule voranzutreiben. Acht Banken musste er von seinem Konzept überzeugen. Bei 15 Behörden musste er Genehmigungen beantragen. Außerdem veranstaltete er ständig in Kneipen und anderen Sälen Informationsabende für Eltern. Bei der Pressearbeit kam im zugute, dass er seine jüngere Schwester, die bekannte Schauspielerin Veronica Ferres, für den Beirat der Schule gewinnen konnte.

Wer so kurzfristig keine Zeit mehr hat oder das Thema nicht interessiert, dem empfehle ich den Erfahrungsaustausch mit Wolfgang Gutberlet von Tegut am 18.11.2009 um 19.00 Uhr in Frankfurt:
Mit guten Lebensmitteln verantwortungsvoll handeln, lautete schon vor rund 60 Jahren der Grundsatz des Kaufmanns Theo Gutberlet. Mit diesem Ziel vor Augen eröffnete er 1947 den ersten Lebensmittelladen. Daraus entstand mit der Eröffnung weiterer Läden das Familienunternehmen, das er in Anlehnung an seinen eigenen Namen kurz „Thegu“, später „Tegut“ nannte. Heute betreibt das Unternehmen mit 6200 Mitarbeitern über 300 Tegut Märkte in Hessen, Thüringen, Nord-Bayern und Süd-Niedersachsen und hat 2008 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro erzielt. Bevor überhaupt Alnatura gegründet wurde, zeichnete sich Tegut durch ein großes Sortiment an Bioprodukten aus.

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