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Büro der Zukunft – Wand mit Ohren

Haben Sie schon einmal überlegt, wie der Büroalltag in 30 Jahren aussehen wird. Nach Ansicht einiger Zukunftsforscher wird dann im Büro kein Computer und kein Telefonapparat stehen. Vielmehr gibt es eine ganzheitliche Raumsteuerung. In Zukunft werden die Wände Ohren haben und man kann kann direkt mit der intelligenten Wand telefonieren. Seine Texte gibt man auch nicht mehr über eine Tastatur ein, sondern über eine sensorbestückte Oberfläche des Schreibtisches.

Wenn man in einem Raum eintritt, wird man anhand des Geruchs erkannt und bekommt die Funktionen zugewiesen, die einem zugeordnet werden. Die Verfügbarkeit von Funktionen ist dann nicht mehr davon abhängig, was sich im Raum befindet, sondern primär davon, wer sich im Raum befindet.

Büros werden auch in Zukunft nicht mehr die Funktion haben, Einzelarbeitsplätze anzubieten. Fast alle Aufgaben lassen sich dann dank des technischen Fortschritts problemlos an jedem beliebigen Ort erledigen. Vielmehr wird das Büro der Zukunft als Begegnungsstätte dienen, um mit Kollegen zu kommunizieren und mit Geschäftspartnern Kooperationen zu vereinbaren. Diese Neudefinition des Büros wird auch die Organisation der Firmen verändern. Hierarchien haben in diesem Umfeld keine Bedeutung und kein Platz mehr. Lesen Sie hier mehr über die Bürowelt der Zukunft.

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5 Responses to Büro der Zukunft – Wand mit Ohren

  1. Das Büro bisher war ein Ort, an dem Arbeiten erledigt werden. Das Büro der Zukunft wird ein Ort, an dem persönliche Zusammenarbeit stattfinden wird. Das ist auch meine Überzeugung.

    Allerdings: Dazu braucht man in Zeiten von Web-Conferencing und Co. eigentlich auch keine Büros mehr.

    Und obwohl man eigentlich jeden Sachbearbeiterjob inzwischen von Zuhause aus machen könnte ist es doch oft effizienter, wenn die Leute bei Problemen kurz persönlich miteinander sprechen anstatt das Ding über die (virtuelle) Mauer zu werfen. Da sind wir dann sofort bei Organisationsfragen und es menschelt wieder.

    Es wird auch weiter Einzelarbeitsplätze geben. Die Frage ist, was dort passiert und wie diese dazu gestaltet sein werden. Da wird es in nächster Zeit neue Ansätze geben 😉

    Büros der Zukunft werden viel mehr eine Art Menü verschiedener situationsorientierter Arbeitsumgebungen sein. Dazu gehören geschickt geplante, platzierte, ausgestattet und gestaltete Kommunikationsmöglichkeiten genauso wie Kreativbereiche, Konzentrationszonen, usw.

    Und doch: Das Büro bleibt ein Werkzeug, genauso wie ein PC. Es muß den Bedürfnissen, den Gewohnheiten, den Prozessen, der Arbeitsweise, den Menschen usw. des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Das ist die eigentliche Herausforderung. Heute und auch in 20 Jahren.

    In der Praxis (sorry für den koitus interruptus 😉 stellen sich erfahrungsgemäß einige Fragen als erfolgskritisch für die neuen Konzepte heraus:

    – Wie vereinen sich die Visionen mit der langen Nutzungsdauer von Gebäuden, die selbst nach 50 Jahren noch umgebaut werden (und dabei dann genug Restriktionen haben)
    – Wie kann man die Arbeitskultur im Unternehmen verändern?
    – Wie bringt man das Umdenken in die Köpfen der Mitarbeiter und ins tägliche Tun?
    – Wie siehts mit Privacy aus? Wenn ich nur an die Diskussionen bei der praktischen Anwendung unseres „Büro-GPS“ denke…
    – Und vor allem: Wann sind die Führungsstile und wann ist das Management reif für diese Dinge?

    Kurz: Büros sind Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck.

    Wir arbeiten dran 😉

  2. Lutz Hünerkopf sagt:

    Und wenn wir dann in unserer virtuellen Bürowelt in persönlich angepasster Idealatmosphäre das Optimum an Arbeitsleistung bei geringster Körperbelastung genießen stürzt der Server ab! 😉

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