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Die neue Deutsche (Führungskräfte) Welle rollt

McKinsey hat für eine Studie durch das Meinungsforschungsinstitut Psephos rund 350 Topführungskräfte bis 40 Jahre befragt, wie „sie ticken“ und ihre Zukunft sehen. Das CIO-Magazin hat dieser Studie einen elfseitigen Artikel gewidmet. Die Ergebnisse sind erstaunlich: „Skepsis und Fundamentalkritik am Standort D sind beim Führungsnachwuchs hoffnungslos out. Trotz Kenntnis deutscher Schwächen dominiert eine positive und selbstbewusste Sichtweise. So optimistisch wie derzeit war die junge Elite wohl seit der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Der Standort Deutschland: klasse. Die Zukunftsaussichten: rosig. Die Erfahrung: international. Die Werte: familienorientiert. Mit dieser Grundhaltung dürfte die nächste Generation im Topmanagement die deutschen Unternehmen radikal verändern.“

Wie ist diese sehr positve Sichtweise der deutschen Jungmanager zu erklären, die die Hoffnungsträger für das Wirtschaftswachstum von morgen sind? Zuerst einmal haben diese Topmanager schon eine Menge von der Welt gesehen und sehen deshalb nicht nur die „schlechten Seiten von Deutschland“ wie jemand, der nie die Grenzen Deutschlands verlassen hat: „Die neue Heimatliebe der Nachwuchselite beruht nicht nur auf schlechten Erfahrungen mit exorbitanten Gesundheitskosten in den USA, chaotischer Infrastruktur in Indien oder rauen Spucksitten in China. Die deutsche Wirtschaft steht in der Tat besser da als die der meisten Industriestaaten.“

Na also, es sieht um die wirtschaftliche Zukunft von Deutschland gar nicht so schlecht aus. Ich empfehle aber nicht nur denen die Studie, die endlich mal wieder was Positives lesen wollen. Vielmehr sollte jeder, der als Zielgruppe diese Jungsmanager hat, genau durchlesen, wie diese Jungs und Mädels heute und morgen „ticken“.

One Response to Die neue Deutsche (Führungskräfte) Welle rollt

  1. Das tut gut zu lesen, auch wenn ich erst heute auf diesen Artikel stoße!

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