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Elektrisierende Kleidung als zukünftige Stromquelle für iPod & Co.

Waren Sie auch schon einmal zu Fuß unterwegs und mussten feststellen, dass das Handy keinen „Saft“ mehr hatte. Doch wer hat schon einen Ersatzakku dabei und selbst wenn, ewig hält der auch nicht. Es wäre doch klasse, wenn man in Zukunft selber Strom erzeugen könnte. Dafür gibt es mittlerweile verschiedene Lösungskonzepte: Kurbel, Solarzellen. Doch jetzt haben US-Wissenschaftler eine ganz neue Lösung gefunden, die aber leider noch nicht marktreif ist. Teletarif.de schreibt dazu:

„US-Wissenschaftler haben ein nanotechnisches Verfahren entwickelt, das im Wortsinn zu elektrisierender Kleidung verhelfen kann. Schon der Herzschlag des Trägers, Schritte oder ein leichter Wind reichten aus, um winzige, an textilen Mikrofasern angebrachte Nanodrähtchen zu bewegen und aus deren Verformung Strom zu gewinnen…Die Forscher kombinierten ihre elektrischen Spezialfasern paarweise, so dass sie sich wie überlange Bürsten einer Autowaschanlage gegenüberstehen. Schon bei winzigen Bewegungen verformen sie sich gegenseitig und erzeugen Elektrizität. Ein einzelner solcher Generator aus zwei Elektrofasern lieferte im Labor eine Leistung von etwa 16 Pikowatt. Etwa ein Quadratmeter ihres Stoffs könnte ausreichen, um bis zu 80 Milliwatt Elektrizität zu erzeugen – genügend für elektronische Kleingeräte wie Handys oder auch kleine militärische Sensoren.“

Mehr Infos können Sie unter nature.com erhalten. Allerdings müssen wir noch lange warten, bis wir solch ein „Power-T-Shirt“ kaufen und tragen können. Bis dahin müssen noch viele Hürden überwunden werden. Zwar können die mit der beschriebenen Technologie hergestellten Stoffe gefaltet werden, aber sie sind sehr wasserempfindlich. Damit wäre Schwitzen und Waschen verboten.

2 Responses to Elektrisierende Kleidung als zukünftige Stromquelle für iPod & Co.

  1. […] Gestern habe ich hier im Blog darüber berichtet, wie in weiterer Zukunft elektrisierende Kleidung Strom produzieren soll. Jetzt lese ich bei NewScientistTech, dass Wissenschaftler der Simon-Fraser-Universität im kanadischen Burnaby einen Knie-Dynamo entwickelt haben, der genug Strom für bis zu zehn Handys liefern soll. […]

  2. […] Gestern habe ich hier im Blog darüber berichtet, wie in weiterer Zukunft elektrisierende Kleidung Strom produzieren soll. Jetzt lese ich bei NewScientistTech, dass Wissenschaftler der Simon-Fraser-Universität im kanadischen Burnaby einen Knie-Dynamo entwickelt haben, der genug Strom für bis zu zehn Handys liefern soll. Der Knie-Dyanamo wird durch das Nach-Vorne-Schwingen des Beins angetrieben. Ein Problem ist noch das Gewicht des Dynamos von 1,6 Kilogramm, wie die ersten Tests gezeigt haben. Aber immerhin funktionieren die ersten Testgeräte schon und bringen gute Ergebnisse. Darauf lässt ich sicherlich aufbauen, wenn auch die erste marktfähige Version noch auf sich warten lassen wird. […]

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