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Berufe der Zukunft

Es gibt Berufe, wie z.B. den Korbmacher, die sind quasi ausgestorben. Andere Berufe sind sind noch „ganz frisch“ und sind erst dabei, sich in der Öffentlichkeit und Gesellschaft zu etablieren. Hier schlummern meist die größten Chancen für junge Unternehmer, weil der Verdrängungswettbewerb noch weit entfernt ist. In meiner wöchentlichen enable-Kolumne habe ich vier solche Zukunfts-Berufsfelder vorgestellt:

  • Community-Manager
    Nicht nur Fußballvereine, sondern auch Unternehmen haben zahlreiche Fans. Diese wollen nicht nur informiert werden, sondern auf gleicher Augenhöhe mit den Verantwortlichen im Unternehmen sprechen oder einfach nur ihre Meinung loswerden. Dafür braucht es sog. „Community-Manager“, die alles in die richtigen Bahnen leiten und die wichtigsten Regeln der virtuellen Kommunikation beherrschen.
  • Webflipper
  • Günstig kaufen, wenn das Unternehmen am Boden liegt, dann restrukturieren und anschließend zu einem deutlich höheren Preis verkaufen: Dieses System funktioniert nicht nur bei realen Firmen sondern auch bei Websites. Die zu dieser Berufsgruppe angehörigen Unternehmen nennen sich selber Webflipper. Das Potential ist riesig.

  • Servicedesigner
    Heute wird es immer schwerer, sich vom Wettbewerber zu unterscheiden. Viele Produkte und Dienstleistungen sind fast beliebig austauschbar geworden. Doch in einem Bereich kann man sich von der Konkurrenz noch positiv abheben: Service. Es braucht sog. „‚Servicedesigner“, die neue Serviceangebote entwickeln und etablieren.
  • Kooperationsmanager
    Fast kein Unternehmen kann heute alle Wünschen der Kunden bedienen. Es braucht in allen Ebenen, vom Einkauf bis zum Vertrieb, gute Kooperationspartner, um wettbewerbsfähig zu sein und die Kunden glücklich machen zu können. Sog. „Kooperationsmanager“ können hier helfen, dass solche Kooperationen zwischen Unternehmen auch nachhaltig erfolgreich sind.

Allen vier Berufsfeldern traue ich ein enormes Entwicklungspotenzial zu. Aber garantiert gibt es noch viele weitere Zukunftsberufe, die bisher in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend besprochen wurden. Jetzt seid Ihr gefragt. Was ist aus Eurer Sicht der Beruf der Zukunft. Ich freue mich auf Euer Feedback.

5 Responses to Berufe der Zukunft

  1. Micha D. sagt:

    Vor allem der Webflipper hört sich relativ gut an. Nur ist die Frage, um was für Seiten es sich handelt die gekauft werden und was für ein Aufwand da rein gesteckt werden müsste.

  2. Hallo Micha,

    das Einnahmepotential von Webflippern ist wirklich beneidenswert. Ich nenne sie die M&A´ler der Webszene.

    Im Bericht habe ich ja von einem Beispiel berichtet und nach welchen Grunprinzipien die Webflipper vorgehen. Daraus kann man wichtige Erfolgsregeln ablesen:

    Schau einfach, wo das E-Commerce und/oder Werbeeinnahmepotential besonders groß ist und überlege auch, wer als potentieller Verkäufer in Frage kommen könnte. So machen das die „echten“ M&A´ler auch.

  3. Holger sagt:

    Hallo,

    ich sehe den Service-Designer als interessante „Lücke“ an. Allerdings muss der sich in der jeweiligen Branche sehr gut auskennen, Zutritt zu den Kunden des Kunden haben und tiefe Einblicke in die Vorgänge des Unternehmens bekommen. Wie kann man das als externer Berater/Designer also realisieren? Anders gefragt: Wie kann man Servicekonzepte entwickeln für Firmen, von denen man nur die Produkte/Service kennt, ohne jedoch tiefer reingeschnuppert zu haben? Was meint Ihr?

    Gruß, Holger

  4. Mehr Infos zum Thema Service Design findet man hier:

    http://www.service-design.de/index.php?id=58

    Gruß vom Powerdienstleister

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