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Gute Ideen für das Smart Home der Zukunft



Designer: Young-Suk Kim

Ein wichtiger Zukunftstrend wird das „Smart Home“ sein. Das bedeutet, dass in Zukunft die Waschmaschine dann automatisch startet, wenn der Strom besonders günstig ist. Die Fensterjalousien werden sich automatisch justieren, um die Erwärmung des Raumes durch Sonnenlicht zu minimieren. Solche und andere Lösungen kann man schon heute auf Messen bestaunen. Clevere Designer gehen aber noch einen Schritt weiter, wie jetzt z.B. Young-Suk Kim mit seinem Water-Meter zeigt.

Dabei handelt es sich um ein Messgerät, dass an den Wasserhahn im Haushalt nachträglich angebracht werden kann. Wenn man den Wasserhahn aufdreht, zeigt das Display automatisch an, wieviel Wasser man verbraucht. Das ist für viele immer noch zu abstrakt: Deshalb rechnet der Water-Meter automatisch um, wieviel Geld gerade in den Abfluss gesickert ist. Die Erkenntnis: Man muss beim Verbraucher selber ansetzen und ihm deutlich machen, wieviel Geld er gerade verschwendet. Nur dann kann eine Verhaltensänderung erwirkt werden, solange Maschinen noch nicht alles automatisch erledigen.

Wichtig ist, dass es Nachrüstlösungen gibt, weil die wenigsten Verbraucher nicht gleich einen neuen Wasserhahn kaufen werden, nur um den Wasserverbrauch angezeigt zu bekommen. Zudem haben diese Nachrüstpakete den Vorteil, dass man sie abwechselnd auf verschiedene Wasserhähne stecken kann, ob in der Küche, im Bad oder im Gäste-WC. Wichtige Kunden dafür wären auch Energieberater, die Beratungen in Privathaushalten vor Ort durchführen. Bleibt es nur zu hoffen, dass es bei dieser Designstudie nicht bleibt.

14 Responses to Gute Ideen für das Smart Home der Zukunft

  1. Credo sagt:

    Ein absolut innovatives Prdoukt, welches ich auch gern in meinem Haushalt sehen würde. Sinnvoll, stilsicher designed und mit mehreren Ablesemöglichkeiten. Da bleibt nur zu hoffen dass das Water Meter keine Designstudie bleibt, sondern auch wirklich auf dem deutschen Markt zu erschwinglichen Preisen angeboten wird…

  2. Benny sagt:

    Wird der Wasserpreis dann auch immer angeglichen? 😉
    Die Idee finde ich aber gut, denn keiner spült Geld einfach so dne Abfluss runter.

  3. Ralph sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Vor allem interessant finde ich die Herangehensweise und die Argumentation für dieses Produkt. Letztere findet aus der Sicht des Verbrauchers statt, welcher auch noch bewusst sich mit dem Produkt auseinander setzt. Dieser Satz verdeutlicht dies ganz klar und direkt:
    „Wichtig ist, dass es Nachrüstlösungen gibt, weil die wenigsten Verbraucher nicht gleich einen neuen Wasserhahn kaufen werden, nur um den Wasserverbrauch angezeigt zu bekommen.<b/>“. Vortrefflich! Hier scheinen wirklich kompetente Menschen ans Werk zu gehen um Veränderungen zum Wohle der Umwelt und somit für uns Alle zu bewirken, wie dieser Satz bemerkenswert zeigt:
    Man muss beim Verbraucher selber ansetzen und ihm deutlich machen, wieviel Geld er gerade verschwendet. Nur dann kann eine Verhaltensänderung erwirkt werden… <b/>“.

  4. maria sagt:

    Für die Steckdose habe ich schon eins. Einen sogenannten Stromkostenzähler. Wenn es sowas jetzt für Wasser geben würde wäre das genial, ich glaube aber nicht dass es bei uns verfügbar wird, das sieht mir eher nach weit entfernter Zukunftsmusik aus.

  5. […] Dank an Burkhard Schneider vom Best-Practice-Business-Blog für den tollen Artikel zum “+-Water”. 28. Februar 2011 | Tags: alltägliche Aufgaben, Design, Informationen, Verbraucher, […]

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