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Zeitungsverlage sind die Verlierer der letzten fünf Jahre


Bildquellenangabe: birgitH / pixelio.de

Wie entwickelte sich die Wirtschaft in den letzten fünf Jahren. Welche Industriezweige befinden sich auf dem absteigenden Ast, welche dagegen wachsen „wie geschmiert“? Diese und andere Fragen beantwortet in den USA das Council of Economic Advisors (CEA) jeden Februar im Rahmen des „Economic Report of the President (ERP)“. In diesem Jahr besorgte sich der CEA für seinen ERP die Daten u.a. von LinkedIn, die einen sehr guten Marktüberblick besitzen, in welchen Branchen neue Jobs geschaffen werden und in welchen Branchen Jobs abgebaut werden. LinkedIn hat die Ergebnisse basierend auf eigene Auswertungen veröffentlicht.

Zu den vier Branchen in den USA in den letzten fünf Jahren mit dem größten Mitarbeiterwachstum prozentual gehörten:

  1. Erneuerbare Energien & Umwelt (+49,2 %)
  2. Internet (+24,6 %)
  3. Online-Verlage (+24,3 %)
  4. E-Learning (+15,9 %)

Zu den vier Branchen in den USA in den letzten fünf Jahren mit dem größten Mitarbeiterverlusten prozentual gehörten:

  1. Zeitungsverlage (-28.4%)
  2. Einzelhandel (-15.5%)
  3. Baustoff-Industrie (-14.2%)
  4. Automobilindustrie (-12.8%)

Wenn man nicht relative, sondern absolute Zahlen berücksichtigt, gehötren folgende Branchen in den USA zu den Jobmotoren:

  1. Internet
  2. Krankenhäuser / Gesundheitswirtschaft
  3. Wellness / Fitness
  4. Energie
  5. Informationstechnologie
  6. Erneuerbare Energien und Umwelt

Zu den größten Jobvernichtern in den USA gehörten:

  1. Einzelhandel
  2. Baugewerbe
  3. Telekommunikation
  4. Banken
  5. Automobilindustrie

Eine sehr aussagekräftige Graphik sowie informative Charts gibt es im entsprechenden LinkedIn-Blogbeitrag. O.g. Beispiel zeigt, dass Social Networks eine gute Quelle für Marktdaten sind. In diesem Segment steckt ein hohes Einnahmenpotential für Social Networks. Sogar öffentliche Institutionen bedienen sich dieser Informationen immer häufiger. Nur eins ist erschreckend. Es gibt keine passenden Presseinformationen (inkl. Charts) dazu und nicht einmal ein Präsentation via Slideshare. Bei LinkedIn und Co hat sich wohl noch nichts vom Embedded-Zeitalter rumgesprochen 🙂

10 Responses to Zeitungsverlage sind die Verlierer der letzten fünf Jahre

  1. Habt Ihr euch schon immer gefragt die erste Schwangerschaftsanzeichen sind auch
    dasjenige Glück euch mit einem Wunder gesegnet hat. Dann schaut auf folgender Homepage dort findet Ihr alles wichtige Informationen und Symptome der ersten
    Schwangerschaftsanzeichen. Sie selber obendrein auftreiben Sie
    ob Sie schwanger sind oder nicht sich die ersten Schwangerschaftsanzeichen bemerkbar .
    Entsprechend merkt ich, dass ich schwanger bin,
    möchten Sie etliche Information zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen
    oder Schwangerschaftsbeschwerden? alles wichtige
    auftreiben Sie unter folgender Homepage.

  2. That is some inspirational stuff. Never knew that opinions could be this varied. http://www.samsung1080phdtv.net/

  3. John W. Gardner: „The ultimate goal of the educational system is to shift to the individual the burden of pursing his own education. This will not be a widely shared pursuit until we get over our odd conviction that education is what goes on in school buildings and nowhere else.“

  4. Markus sagt:

    Der Beitrag zeigt deutlich, wie sich Geschäftsbereiche verändern. Schon seit Kondratieff ist bekannt, dass Wirtschaftsbereiche sterben können, neue dafür entstehen. Die Zeitungen müssen sich eben neu erfinden.

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