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IKEA kann nicht nur Apple im Fernsehmarkt gefährlich werden

Die Vision von Steve Jobs war es, den Kunden ein geschlossenes System anzubieten, weil aus seiner Sicht damit den Kunden ein hoher Mehrnutzen geboten werden könne, als bei offenen Systemen. Es scheint so, als ob sich davon auch IKEA hat inspirieren lassen. Denn wer Möbel verkauft, der kann auch Elektrogeräte verkaufen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Küchen, die IKEA verkauft. Im Gesamtpaket werden natürlich nicht nur die Küchenmöbel, sondern auch die Küchengeräte unter IKEA-Label verkauft. Warum soll das bei Wohnzimmermöbeln nicht auf funktionieren. Schaut Euch dafür obiges Video an. Die schriftlich Erklärung von IKEA lautet wie folgt:

„IKEA introduces UPPLEVA, a completely new range that integrates smart TV and sound system with furniture. UPPLEVA brings beauty and functionality to the living room, solving the problem of cable clutter and miss-match between TV and furniture.You will find UPPLEVA in Stockholm, Milan, Paris, Gdansk and Berlin in June 2012. During autumn 2012 UPPLEVA is available in all of the stores in Sweden, Italy, France, Poland, Denmark, Spain, Norway and Portugal , and during spring 2013 in even more countries.“

In der deutschen Pressemitteilung vom 17.4.2012 steht dazu: „Das neue integrierte TV-, Soundsystem- und Einrichtungssortiment UPPLEVA ist eine komplett neue Einrichtungslösung, die das Problem des Durcheinanders an Kabeln und Fernbedienungen im Wohnzimmer löst. Es bietet eine aufeinander abgestimmte TV- und Einrichtungslösung. Der Preis für eine UPPLEVA Kombination, bestehend aus einem großen LCD TV, einer passenden TV-Bank sowie einem Soundsystem beträgt 899 Euro. Für die Produktion von UPPLEVA Fernsehgerät und Soundsystem kooperiert IKEA mit dem großen Heimelektronikhersteller TCL Multimedia, einem der größten Hersteller von Fernsehgeräten und Blu-Ray/DVD-Playern der Welt.“

Francis Cayouette, Designer des UPPLEVA Systems, erklärt in der PM, wie die Idee zum o.g. Angebot entstanden ist:„Die Idee hinter UPPLEVA ergab sich aus unseren Besuchen weltweit bei den Menschen zu Hause, um ihren Einrichtungsbedarf und ihre Einrichtungsträume verstehen zu lernen. Wir erkannten, dass viele Menschen nach einer attraktiven Lösung suchen, die die sich um die verschiedenen Mediageräte auf eine Weise kümmert, die zu ihren Möbeln passt.“ Dieses Beispiel zeigt, dass eine Wettbewerbsanalyse nie zu kurz greifen darf. Häufig steigen neue Player in eine Branche ein, die man vorher nicht auf dem Plan hatte. Die Welt dreht sich eben immer schneller.

One Response to IKEA kann nicht nur Apple im Fernsehmarkt gefährlich werden

  1. Ji Matus sagt:

    geiles Auto ich hoffe ich wird eines haben in 10 Jahhren

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