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Branded Government: Firmen bezahlen die Freiwilligen mit Sachleistungen

Im letzten Artikel habe ich Beispiele dafür präsentiert, wie Firmen Sachleistungen direkt an die öffentliche Hand spenden, um etwas Gutes zu tun. Im vorletzten Artikel habe ich aufgezeigt, wie Mitarbeiter von Firmen freiwilligen Dienst ableisten können. Es funktioniert aber auch im sogenannten Dreiecksverhältnis. Warum sollten nicht Freiwillige etwas Gutes für die Öffentlichkeit tun und dafür von Firmen in Form von Sachleistungen bezahlt werden. Ein gutes Beispiel dafür hat wiederum Trendwatching ausfindig machen können:

Die Werbeagentur DDB Mexico entwickelte für den mexikanischen Internetdienstleister Terra eine Kampagne, in dessen Rahmen Freiwillige dazu motiviert wurden, den Hundekot in zehn öffentlichen Parks in Mexiko-Stadt zu beseitigen. Als Dankeschön bzw. Gegenleistung erhielten die Freiwilligen Gutscheine für kostenlose WLAN-Nutzung des Terra-Netzes. Die Anwohner freuten sich über einen sauberen Park ohne „Tretminen“ und die Stadt konnte sich sparen, die Müllmänner entgeltlich zu beauftragen, die „Tretminen“ zu beseitigen.

Solche Kampagnen können besonders gut dafür genutzt werden, um neue Produkte in den Markt einzuführen. Aber man könnte auch überlegen, alle drei heute genannten Konzepte miteinander zu kombinieren. Auch hier gilt das Motto: „Mix it“. Wichtig ist auf jeden, Fall dass man Branded Government Kamapagnen mit den zuständigen öffentlichen Stellen abstimmt. Hilfreich wäre auch, wenn man in solche Kampagnen möglichst viele Firmen und Partner mit einbinden könnte. Umso weniger wirkt es wie Eigenwerbung, die „schnell stinken könnte“. Zudem entfaltet dann solch eine Kampagne ihre volle Kraft und zudem fällt es dann der öffentlichen Hand viel schwerer, nein zu sagen.

One Response to Branded Government: Firmen bezahlen die Freiwilligen mit Sachleistungen

  1. […] für die restlichen 30 % haben wir hier im Blog auch schon eine Lösung präsentiert: “Die Werbeagentur DDB Mexico entwickelte für den […]

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