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Wird die Instagram-Speisekarte bald zum Standard in der Gastronomie?

Vor kurzem habe ich hier im Blog über das EVA-Restaurant in Los Angeles berichtet, in dem die Gäste 5 % Rabatt bekommen, wenn Sie am Eingang ihr Smartphone abgeben. Das bleibt aber sicherlich auch in Zukunft die Ausnahme. Denn die meisten Restaurants nutzen die Tatsache, dass ihre Gäste ihre Smartphones dabei haben. Beispiel gefällig?

Das Restaurant Comodo in New York gibt Gästen einen Grund, ihr Smartphone zu zücken: Die Speisekarte ist auf Instagram zu finden. Die Gäste können sich die Bilder der einzelnen Gerichte via Instagram-App anschauen, um zu entscheiden, welche Gerichte man wählen sollte. Der Vorteil für die Gäste: Die Bilder wurden von anderen Gästen gemacht und sind somit „ungeschminkt“. Das macht vielleicht die Wahl nicht leichter, aber die Wahrscheinlichkeit einer Enttäuschung wird geringer.

Umgekehrt können die Gäste ihre Speisen fotografieren und mit dem Hashtag #comodomenu bei Instagram einstellen. Damit erleichtern sie den anderen Gäste vielleicht die Entscheidung, das richtige Gericht im Restaurant zu bestellen. Noch wichtiger: Damit wird viel Werbung auf Instagram für das Restaurant in New York gemacht, vorausgesetzt, die Bilder sind vorteilhaft.

Eins ist klar: Der Trend zum authentischen Marketing ist nicht aufzuhalten. Wenn ich z.B. heute ein Hotelzimmer aussuche, dann interessieren mich nicht mehr die Hochglanzfotos des Hotels selbst, sondern die Fotos, die Gäste gemacht haben, die vor kurzem im Hotel übernachtet haben. Ich finde es positiv, dass sich dieser Trend auch bei Restaurants durchsetzen könnte.

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