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Noch ist der 3D-Drucker für Kleidungsstücke Zukunftsmusik

3D-Drucker werden die Welt verändern. Die Frage ist nicht „Ob?“, sondern „Wann?“ und „Wie?“ Im Februar 2012 habe ich hier im Blog zehn zukünftige Einsatzfelder aufgezeigt. Mittlerweile klingt es sogar nicht mehr utopisch, dass ganze Autos mit dem 3D-Drucker hergestellt werden können. Also warum sollte nicht auch Kleidungsstücke mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt werden? Diese Vision hat zumindestens das Joshua Harris Designerteam.

Die Grundidee ist, dass man seine alten Kleidungsstücke in dieser Maschine „entsorgt“ und die Maschine aus dem receycelten Material neue Kleidungsstücke herstellt. Damit bräuchte man nicht mehr so viel Platz für seine Kleider in der eigenen Wohnung, man würde Ressourcen schonen und könnte immer die neuste Mode tragen. Das würde aber nicht bedeuten, dass Kleidungshersteller ihre Existenzberechtigung verlieren. Vielmehr könnten sie in Zukunft diese 3D-Printer herstellen, verkaufen und warten. Zudem könnten sie die Designvorlagen zur Verfügung stellen und auch die Markenembleme gegen ein Entgelt auf die Produkte aufdrucken.

Noch ist das Zukunftsmusik, aber wie lange eigentlich noch? In den nächsten Jahren könnte man sich schon vorstellen, dass wieder mehr dezentrale Produktionsstätten in der Nähe der Kunden eingerichtet werden. Im nächsten Schritt könnte dann tatsächlich in fast jedem Haushalt solch ein 3D-Drucker für Kleidung stehen. Der Trend zu Dezentralisierung ist fast überall zu beobachten, warum nicht auch in der Textilindustrie?

5 Responses to Noch ist der 3D-Drucker für Kleidungsstücke Zukunftsmusik

  1. […] werden die Nägel von den LaserGirls selbst gedruckt und verschickt. Und doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis Branche um Branche um eine Spielregel bunter geworden […]

  2. […] erinnert mich von der Grundidee an einen 3D-Drucker für Kleidungsstücke, den ich letztes Jahr hier im Blog vorgestellt habe. Nur ist hier das Einsatzfeld anders und es handelt sich um eine portable Lösung. […]

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