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Wie Ihnen der Q-Faktor bei der Standortwahl hilft

Jetzt hat auch ein französischer Physiker das nachgewiesen, was Gründungsberater für den Einzelhandel längst schon wussten: Geschäfte mit ergänzendem Angebot in unmittelbarer Umgebung sind eine gute Garantie für gute Umsätze. Deshalb sollte man für die Standortanalyse nicht nur die Zahl der Kunden und Wettbewerber in näherer Umgebung beachten, sondern auch die Zahl der Geschäfte mit Komplementärprodukten.

Um diese Erkenntnis zu erlangen, hat Pablo Jensen mehr als 8.500 Geschäfte mehr als 2 Jahre in Lyon studiert. Schnell hat er festgestellt, dass einige Geschäfte aufeinander anziehend wirken und andere nicht. So hat er z.B. analysiert, dass sich ein Waschsalon und der Buchhändler in der Nähe am besten ergänzten und somit gegenseitig für Umsatzzuwächse verantwortlich waren.

Aus o.g. Beobachtungen heraus hat er auf der Basis der Magnetismus-Theorie den Qualitätsfaktor Q entwickelt, der die Anzahl abstoßender und anziehender Läden im Verhältnis zur Entfernung berücksichtigt. Je höher Q ist, desto besser sind die Aussichten auf blühende Geschäfte. In seinem Markttest erhielt er die Bestätigung für die Richtigkeit seiner Formel. Von den 19 Bäckereien in Lyon, die in seinem Beobachtungszeitraum von 2 Jahren ihr Geschäft aufgeben mussten, hatten alle ein unterdurchschnittliches Q. Gelesen bei Welt.de

Acht deutsche IHK´s in Norddeutschland sind schon einen Schritt weiter. Sie bieten das Informationssytem IHK-MUSIS an. Neben Kundendaten und Infrastrukturdaten sind auch Daten über die „Nachbarn“ vermerkt. IHK-Musis beruht auf Firmendatenbanken, in denen die Kammern Daten von rund 460.000 Mitgliedsunternehmen erfasst haben. Diese Daten werden mit den digitalen Landkarten der Vermessungsämter verknüpft. So lassen sich Standortbilder in beliebigem Maßstab erzeugen, die für eine Straße, ein Stadtviertel oder eine ganze Region zeigen, wie Unternehmen verschiedener Branchen oder Größenklassen verteilt sind. Ab 15.1.2007 soll das System, das derzeit getestet wird, online gehen.

6 Responses to Wie Ihnen der Q-Faktor bei der Standortwahl hilft

  1. […] Gekoppelte Angebote im Einzelhandel Das Deutsche Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) – eine Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft – hat untersucht, welche Angebote Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen mittlerweile kombinieren und wie sich die Branchen vermischen. Über 200 Angebote hat es ausfindig gemacht. Umso exotischer die Kooperation ist, z.B. Schuhe und Wein, umso erfolgreiche ist sie. Der Angebotsmix funktioniert nur, wenn die Einzelhändler mit den Angeboten die gleiche Zielgruppe ansprechen und somit die potenzielle Klientel vergrößern. Warum der Q-Faktor bei der Kooperation von Einzelhändlern so wichtig ist Jetzt hat auch ein französischer Physiker das nachgewiesen, was Gründungsberater für den Einzelhandel längst schon wussten: Geschäfte mit ergänzendem Angebot in unmittelbarer Umgebung sind eine gute Garantie für gute Umsätze. Deshalb sollte man für die Standortanalyse nicht nur die Zahl der Kunden und Wettbewerber in näherer Umgebung beachten, sondern auch die Zahl der Geschäfte mit Komplementärprodukten. Länderwochen als vernetzte Aktion des Einzelhandels Regelmäßig veranstaltet der Kaufhof Galeria auf der Frankfurter Zeil sog. Länderwochen. Dann präsentiert sich z.B. die Toskana kulinarisch von der besten Seite. Man kann leckere Spezialitäten und Weine probieren und fühlt sich für wenige Minuten im Kurzurlaub. Von den Kunden werden diese Events begeistert angenommen. Aus meiner Sicht nutzen viel zu wenige Einzelhändler die Chance, im Verbund solche Länderwochen durchzuführen. Kooperationsmarketing zur Weihnachtszeit – mehr als ein Mitarbeiterincentive Der Abseits-Blogger hat vor einiger Zeit einen wichtigen Tipp für Gastronomen veröffentlicht: “Suchen Sie sich einen Kooperationspartner in einer anderen Branche, z.B. eine Friseur-Kette. Der Friseur lädt seine Mitarbeiter zu Ihnen ein und Sie schenken Ihren Mitarbeiter Geschenkgutscheine für einen Friseurbesuch. Beide Unternehmen profitieren nicht nur von geringeren Kosten für die Weihnachtsfreude und motivierten Mitarbeiter, sondern, wenn die Suppe nicht versalzen und die Haare nicht verbrannt sind, von möglichen neuen Kunden.” Besonders gut funktioniert diese Form von Kooperationsmarketing, wenn die Zielkunden beider Kooperationspartner ähnlich sind, aber es bisher nicht zu viele Überschneidungen schon gibt. Kundenbindung bzw. Mehrumsätze für Fahrschulen durch clevere Kooperationen Die Fahrschulen haben es wirklich nicht leicht. Sie müssen Kunden anwerben und nach erfolgreicher Fahrprüfung sind die Kunden meist für immer weg. Somit kommt der Fahrschule die Kundenwerbung sehr teuer, weil ja “Wiederholungstäter” innerhalb der Kundschaft eher die Ausnahme sind. Wie könnte man jetzt aber doch aus einen Erstkunden einen langfristigen Bestandskunden machen bzw. clevere Vertriebskooperationen eingehen. Mittelständische Kuriere ganz groß mit GO! In den 80er Jahren haben immer mehr lokale Kuriere entdeckt, dass man immer mehr Geschäft verliert, wenn man nicht auch überregional liefern kann. 1984 wurde in Hamburg die “Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kurierdienste” (ADK) gegründet. Hier fanden sich Mitglieder aus Deutschland zusammen, die sich schon aus gemeinsamer Zusammenarbeit kannten oder aus dem Mitgliederkreis empfohlen wurden. Im Jahr 1994 wird aus ADK eine echte Marke: General Overnight (GO!). GO! ist ein gutes Beispiel, wie sich mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland zusammenschliessen, sich auf lukrative Marktnischen konzentrieren und ohne großen Verwaltungsapparat erfolgreich werden. Leitfaden und Best-Practice-Beispiele für Kooperationen Viele kleine und mittlere Unternehmen haben erkannt, dass man sich spezialisieren muß, um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben. Auf der anderen Seite erwarten immer mehr Kunden ein Full-Service-Angebot. Die Lösung dieses vermeintlichen Dilemmas sind gezielte Kooperationen mit Partnerunternehmen. Wir empfehlen zwei Infobroschühren, die kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. « YouTube: nicht klagen sondern beteiligen   Transavia – Fotos auf dem Urlaubsflieger » […]

  2. […] Erfolgsgeheimnisse der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA Technologie-Fieberkurve: Web 2.0 vor dem Absturz Die 10 wichtigsten Vorschläge, um aktuelle Probleme des Mittelstandes zu lösen Erfinder des Mikrokredites erhält Friedensnobelpreis Beauty Food – ein Milliardenmarkt Second Life verlangt Geld für die Benutzung des realen Namens skysails – Windkraft für Frachtsschiffe nutzbar machen Musikplattform 2.0 – Last.fm Wie Ihnen der Q-Faktor bei der Standortwahl hilft Wie komme ich als Landschaftsgärtner an meine ersten 100 Kunden? […]

  3. […] Ein Berater für den Einzelhandel zeigt die Angebotsdichte in seiner Stadt an und ermittelt auf Anfrage eines Kunden den Q-Faktor Filmproduzenten zeigen die Drehorte des Films Onlineversender präsentieren Ihre Route für Ihre erste “Fantour” […]

  4. […] > Eine Marke braucht man, um mit viel Tamtam ein hervorragendes Produkt > bzw. eine Produktspanne in die Medien zu bringen, die unbezahlbar > sind. Anschließend bringt man dann Schrottprodukte bzw. eine > Schrottprodukte zu bezahlbaren, aber überteurten Preisen auf den > Markt, und Deppen kaufen das Zeug wie wild. > Du solltest auswandern! Am besten nach Trolland. Meine Güte, was ein Mist! > Etwas entextremisiert: Es gibt eben ganze Stäbe, die ausloten, > wieweit man das Preis/Leistungsverhältnis eines Produktes mittels des > Faktors “Marke” zu ungunsten des Kunden verschieben kann, ohne daß > der Kunde nachhaltig den Griff zu diesem Produkt unter dieser Marke > verweigert. Und weil (wir wissen schon, wer da mal wieder am Gange > ist) man regelmäßig danebentappt, dafür aber keine Verantwortung > übernehmen will und kann, etalbliert man nicht nur eine Marke, > sondern gleich mehrere, damit der enttäuschte Kunde beim nächsten > Versuch doch wieder danebengreifen soll … Klar, deshalb hat ALDI ja auch Orangensaft von verschiendenen Marken… Du solltest in deiner einfältigen Meinung beachten, dass Unternehmen nicht NUR darauf aus sind. die Leute zu bescheissen, auf Deutsch gesagt. Strick dir nen Schal und geh in den Wald und sammel dir ein paar Pilze, am besten bewusstseinserweiternde… > Fazit: Die Statistik beweist, was wir schon länger wissen bzw. der > deutsche Konsument im Laden zeigt. Hä? Gut das mit den Pilzen nehm ich zurück, du hast schon genascht… > Deutsche Produkte sind ihren Preis > nicht Wert, nur möchte der deutsche Hochverdiener sich gerne um die > Erkenntnis herumdrücken, daß er sich selber für überbezahlt hält. Und > dafür gibt man gerne und viel Geld für Leute und Leistungen aus, die > dazu beitragen, daß das Produkt objektiv noch weniger seinen Preis > wert ist. Du bist ganz schön weltfremd, meine Güte. Mich schüttelts… Mit freundlichen Grüßen, Dr. Tizian von Cremisch […]

  5. […] bald bezahlt. Allerdings hoffe ich, dass die Verantwortlichen in Nort Tynside schon etwas vom Q-Faktor gehört haben. Ein Physiker aus Lyon hat wissenschaftlich nachweisen können, welche Geschäfte in […]

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