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Verkaufstreiber im ECommerce: Helfe Deinen Käufern, Geld zu verdienen – 8 Ideen

Die Kunden haben nicht unbegrenzt viel Geld, um in Geschäften oder Onlineshops einzukaufen. Deshalb sollte sich jeder Händler überlegen, wie er dem Kunden hilft, seine Ausgaben wieder zu refinanzieren. Ein gutes Beispiel haben wir im letzten Beitrag vorgestellt. Mit Produkten, die man bei Grünspar kauft, kann man Energie und damit mehr Kosten sparen, als das Produkt ursprünglich kostet. Jeder Onlineshop, der Produkte führt, die sich selbst wieder refinanzieren, sollte eine entsprechende Rechnung veröffentlichen, damit sich dessen die Käufer auch bewusst sind. Dann steht auch der Verkaufspreis nicht mehr so im Vordergrund, sondern die Möglichkeit der Amortisation.

Kunde als Sellsumer einsetzen

Grundsätzlich sollten sich Verkäufer überlegen, wie ihre Kunden mit denen von ihnen gekauften Produkten Geld verdienen können. So ist es heute fast üblich, dass der Käufer einer Segeljacht das Angebot vom Verkäufer bekommt, die Jacht in der Zeit an andere zu vermieten, in der er sie nicht selbst nutzt. Ich habe hier im Blog zahlreiche Beispiele für solche sog. Sellsumer vorgestellt. Die Aufgabe des Verkäufers ist es, selbst als Vermittler tätig zu werden oder auf solche Vermittler zu verweisen.

Das Sellbox-Prinzip

Das Prinzip funktioniert auch indirekt. Vor kurzem habe ich hier im Blog Sellbox vorgestellt. Mit Hilfe dieses Dienstes kann ich Dateien, wie z.B. Grafiken, EBooks, MP3-Musikstücke etc., die ich bei Dropbox gespeichert haben, zum Verkauf anbieten. Damit soll ich in die Lage versetzt werden, mir die Gebühren für Dropbox zu refinanzieren. Im besten Fall verdiene ich mir sogar etwas dazu. Und wenn ich kostenlos Dropbox nutze, kann ich mir nur etwas dazu verdienen, ohne überhaupt etwas refinanzieren zu müssen. So bietet Sellbox einen Mehrwert für alle Dropbox-Nutzer, obwohl es sich um zwei unabhängige Anbieter handelt.

Empfehlungsprovisionen

Eine andere Möglichkeit der Refinanzierung besteht darin, dass Kunden die Produkte der Onlineshops weiterempfehlen und sich damit eine Vermittlungsprovision verdienen. Im besten Fall können sie damit sogar ihren Produktkauf komplett refinanzieren oder noch mehr. Im Zeitalter des Social Commerce gibt es immer mehr Plattformen, die Kunden ermöglichen, Shop in Shops zu eröffnen, in denen deren Freunde und Bekannte stöbern können, wie z.B. bei Canopy oder Wish. Es geht aber auch einfacher. So ist XING groß geworden, indem in der Anfangszeit viele Premiummitglieder XING weiterempfohlen haben und für jeden neuen Kunden einen Monat Premiummitgliedschaft geschenkt bekommen haben.

An- und Verkauf gebrauchter Waren

Die nächste Variante besteht darin, dass ich meinen Kunden dabei helfe, die gebrauchte Ware auf meiner oder einer Partnerplattform wieder zu verkaufen. Ein Paradebeispiel dafür ist Amazon. Hier kann ich die bei Amazon gekauften Bücher nach Gebrauch wieder über Amazon als gebrauchtes Buch verkaufen. So refinanzieren ich mir den Kauf neuer Bücher oder kaufe sogar in Zukunft auch nur gebrauchte Käufer, und kann so ohne nennenswerte Mehrausgaben viele neue Bücher lesen. Dieses Prinzip wird mittlerweile auf viele Produkte angewandt, wie z.B. Handtaschen, etc. Und Ebay lebt quasi davon, dass jedes Produkt, was hier gekauft oder ersteigert werden kann, auch wieder verkauft oder versteigert werden kann.

Weitergabe von Provisionen mit Drittgeschäften

Amazon hat noch einen weiteren Weg gefunden, seinen Kunden etwas zu schenken und dabei trotzdem gutes Geld zu verdienen. Amazon bietet seinen Kunden eine Amazon Kreditkarte an. Wenn die Kunden mit der Kreditkarte bezahlen, erhalten sie eine Umsatzbeteiligung in Form von Amazon-Kaufgutscheinen. Natürlich erhält Amazon höhere Provisionen von der Kreditkartenfirma, als sie an die Kunden weiterreicht. Sehr clever ist an diesem Beispiel, dass Amazon kein Geld an die Kunden weitergibt, sondern Amazon-Kaufgutscheine, um den Umsatz im Kerngeschäft gleich wieder anzukurbeln.

Rabattgutscheine von Kooperationspartnern

Sehr beliebt im ECommerce-Business ist auch, dass man den Kunden bei Warenlieferung Rabattgutscheine kooperierender Onlineshops beilegt. Dadurch helfe ich ihnen, bei den nächsten Käufen Geld zu sparen und den Einkauf bei mir wieder zu refinanzieren. Und umgekehrt erhalte ich von meinen Kooperationspartnern neue Kunden und bezahle das in Form eines Rabattes. Damit habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Im besten Fall lege ich nur Rabattgutscheine von Anbietern von Komplementärgutern bei. Dann ist der Nutzen für den Kunden am größten und der Vertriebseffekt für meinen Kooperationspartner ebenfalls.

Verschenke Produkte, um anschliessend Geld zu verdienen

Meister in diesem Fach waren früher die Mobilfunknetzbetreiber. Sie schenkten ihren Kunden ein neues Handy (oder gaben zumindestens einen großzügigen Kaufrabatt) und im Gegenzug mussten die Kunden eine Vertragslaufzeit von mindestens zwei Jahren unterschreiben. Durch die regelmäßigen Einnahmen konnten die Mobilfunktbetreiber ein Teil der Anschaffungskosten der Handys wieder refinanzieren. Den Rest ersparten sie sich durch deutlich niedrigere Einkaufskosten bei den Handyherstellern, weil sie in Massen einkauften.

2 Responses to Verkaufstreiber im ECommerce: Helfe Deinen Käufern, Geld zu verdienen – 8 Ideen

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