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10 Schritte zum erfolgreichen Business Blog Karneval

Elke Fleing hat beim ersten Business Blog Karneval in Deutschland fast alles richtig gemacht, was man nur richtig machen kann. Deshalb schaut sie jetzt zurück und gibt einen Überblick darüber, welchen Nutzen man hat und welche Schritte sinnvoll sind, um selbst einen Blogkarneval zu starten.

Fangen wir mit der Motivation und dem Nutzen als Veranstalter an:

  1. Neugier, etwas Neues auszuprobieren
  2. nachhaltiges Wissensdossier für die Leser des Blogs erstellen
  3. Werbeaktion für den eigenen Blog
  4. Notworking

Ganz wichtig ist, dass ihr einen Blog Karneval nicht nur deshalb ausrichten solltet, um schnell viele Inbound-Links einzuheimsen. Das merken alle Beteiligte meist sehr schnell und könnten Euch schnell auf dem Trockenen sitzen lassen. Bei Elke hatte man von Beginn an den Eindruck, dass Sie Spass bei der vielen Arbeit hatte (nicht zu unterschätzen) und deshalb mit Herz und Hirn dabei war. Damit hat sie vielen Nachahmern einer grossen Gefallen getan. Denn die können mit einem großen Vertrauensvorschuss einsteigen, da ja die Erstreferenz excellent ist. Elke wird das sicherlich gedankt, indem sie als Initiatorin des 1. Business Blog Karnevals immer wieder erwähnt wird.

Elke hat heute neben Ihrem Bericht über ihre Motivation auch einen 10 Punkte Plan erstellt, der mitverantwortlich für den Erfolg ihrer Aktion war:

  1. Recherche über Blog-Karnevals incl. Kontaktaufnahme mit bisherigen Initatioren und Profis
  2. Zielgruppe und Thema defnieren, Sprache und Zeitraum festlegen und ein Karnevals-Logo basteln:
  3. Die Weblogs recherchieren, die auf jeden Fall Experten zum Thema sind:
  4. Eine Ankündigung des Karnevals im eigenen Blog posten
  5. Nicht bloggende Business-Experten einladen
  6. Pressearbeit
  7. Intensive Betreuung der Autoren und regelmäßige Update-Postings (Spannungsbogen aufrecht erhalten)
  8. Incentives ausloben, wie z.B ein Gewinnspiel zum Blog-Karneval
  9. Blog-Karnevals-Ergebnisse in einem Beitrag zusammenfassen (als langfristiges Inhaltsverzeichnis)
  10. Die Nachbereitung: Pressemitteilung und Veröffentlichen der Erfahrungswerte

Den Erfahrungsbericht von Elke solltet Ihr unbedingt ausführlich durchlesen, da sie jeden der 10 Punkte ausführlich erläutert (anhand ihrer eigenen Erfahrungen). Obwohl fast jeder Punkt für den Erfolg des Blogkarnevals mitverantwortlich war, will ich doch aus meiner subjektiven Sicht ein paar Punkte besonders herauspicken.

  1. Elke hat ein sehr gutes Timing für den Start bewiesen. Grundsätzlich ist der Nutzen für den Initiator dann gross, wenn er am Anfang seiner Bloggerkarriere ist. Zudem war die Zeit für einen deutschen Blogkarneval reif, da es mittlerweile eine kritische Masse an hilfsbereiten Bloggern gibt.
  2. Elke hat zu Beginn eine kleine Zahl von Profis befragt und so noch Unschärfen vor den Start (zu allgemeines Thema) korrigieren können. Viele Blogger sind sehr hilfsbereit. Man muss sie nur fragen.
  3. Elke vor Beginn des Karnevals alle Blogs inkl. Verlinkung aufgelistet und in einem Beitrag veröffentlicht. Für mich war das die „Killer-Aktion“ im positiven Sinne. Denn damit hat Sie alle genannten Blogs auf sanfte Weise in die Verpflichtung genommen, mit zu machen. Natürlcih muss man zusätzlich per E-Mail und Telefon nachhaken. Aber der richtige Start entscheidet.
  4. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Das Logo war einfach genial und ein richtiger Eyecatcher. So war auf einen Blick erkennbar, wer alles mitmacht.
  5. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist natürlich, dass ihr mit echtem Interesse, Herz, Verstand und Ausdauer dabei seid. Dann habt Ihr gute Chancen.

Wir es Nachfolger geben? Garantiert, da Elke eine geniale Erfolgsstory vorgelegt hat. Welche Themen? Na, dann schaut Euch mal aufmerksam in der Blogsphere um. Wenn ich eine Prognose abgeben sollte, dann vermute ich, dass ein aktuelles Thema herangezogen wird. Hier meinen Tipps (für die Business Blogsphere):

  • Geschäftsideen in Second Life
  • Einsatzmöglichkeiten für Google Earth
  • Zukunftstrends

Top, die Wette gilt 🙂

5 Responses to 10 Schritte zum erfolgreichen Business Blog Karneval

  1. […] Auf einen weiteren Tipp will ich hier noch explizit hinweisen: Organsiert einen Blog-Karneval. Nach dem großen Erfolg von Elke Fleing wundere ich mich, warum kein (insbesondere junger Blogger) diese Chance nutzt. Elke Fleing hat nach ihrem Erfolg die wichtigsten Tipps zusammengefasst. […]

  2. […] 1. Business Blog Karneval Das selbst-und-staendig-blog von Elke Fleing war erst einige Woche alt, als Elke von Wolfgang, dem CIO-Blogger und deutschen Stadthalter des Blognetzwerkes “Creative Weblogging” (in dem Elke auch Mitglied ist), einen Anruf bekam. Er fragte sie, ob sie nicht den 1. Business Blog Karneval in Deutschland starten wollte, nachdem dieses Konzept in den USA sehr erfolgreich sei. Gesagt und getan setzte sie auch durch eine professionelle Vorbereitung (Einbindung von A-Bloggern) und Durchführung eine echte Messlatte. Ihr “Vermchtnis” ist ein Leitfaden für alle, die es nachmachen wollen. Interviews mit führenden Bloggern Eine sehr gute Möglichkeit, schnell viel Aufmerksamkeit zu erlangen, besteht darin, bekannte Blogger zu interviewen. In den meisten Fällen verlinken die Blogger auf das Interview und so wird das junge Blog, in dem das Interview steht, fast über Nacht schnell bekannt. Klaus-Martin Meyer, einer der marketing-Blogger, hat daraus gleich einen Interview-Blog gestrickt und führt jetzt fleißig Interviews mit Bloggern, Unternehmern und Co. Linksammlung von Artikeln verschiedener Blogger zu einem Thema Es gibt fast nichts, über das noch nicht geschrieben wurde. Das hat sich wohl auch Marko Krause gedacht und in seinem jungen Blog thinkomat eine Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z veröffentlicht. Sehr schnell sind führende Blogger auf diese Linkliste aufmerksam geworden und haben darüber berichtet. Ein weiteres gutes Beispiel ist die Linksammlung “Die besten Blog-Tipps” der Blogpiloten, die kurz nach der Veröffentlich in die Deutschen Blogcharts aufgenommen wurden. Nützliches Internettool Grundsätzlich im Rahmen des Internetmarketings bietet es sich an, ein nützliches Tool den Usern anzubieten. Solch ein Beispiel haben die ideentower-Blogger mit der Brainstormingplattform “brainr” gebracht. Stöckchenspiel DonVanone ist auch fast über Nacht bekannt geworden, weil er das Stökchenspiel in Deutschland neu aufgelegt hat. Dabei hat er zahlreiche Interviewfragen an vier Blogger verschickt mit der Bitte, jeweils wieder diese Fragen an vier Blogger zu verschicken. Als Inititator wurde er bei den meisten Selbstinterviews der Blogger als Urheber erwähnt. Postkartenaktion der marketing-Blogger Frank Herold und sein Team hat sich für eine Aktion entschieden, die vorher noch in keinem “Wie mach ich das Blog bekannt?”-Leitfaden gestanden hat. Sie haben einfach sehr vielen Bloggern eine Postkarte geschrieben und damit bewußt den Medienbruch gewagt. Die Aktion hat Wirkung gezeigt. Schnell war das Blog in vielen anderen Blogs Gesprächsthema Nr. 1. […]

  3. […] Andere Blogs lesen und abonnieren Bevor man selber ein Blog schreibt, sollte man erst einmal schauen, wie andere das machen. Ihr solltet Euch beim Durchlesen dieser Blogs notieren, was Euch gut gefällt und was auch nicht, um Anregungen für das eigene Blog zu erhalten. Morgen werde ich näher darauf eingehen, wie man die richtigen “Anschauungsobjekte” finden kann. Wenn man dann erst einmal zum Sammler geworden ist, kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb bietet es sich an, die Lieblingsblogs als RSS-Feeed zu abonnieren. Dadurch verpasst man kein Blogposting mehr, besucht aber auch nicht umsonst ein Blog, wenn seit dem letzten Besuch kein neuer Beitrag eingestellt wurde. Ziele definieren Wie bei jedem Projekt, sollte man sich zuerst bewusst machen, warum man überhaupt etwas machen und welche Ziele man damit verfolgen will. Bei Business Blogs unterstellt man in der Regel, dass die Autoren sich nicht nur einfach mitteilen wollen, sondern auch wirtschaftliche Ziele damit verfolgen. Am wichtigsten wird es den meisten Business Bloggern sein, neue Kunden zu finden. Das kann direkt erfolgen, weil potentielle Kunden das Blog lesen oder indirekt, weil man durch andere Blogger weiterempfohlen wird. Zudem erscheint man durch die Blogeinträge meist sehr oben in den Goolge Trefferlisten und wird so von Kunden gefunden. Wenn es sehr gut läuft, findet man übers Bloggen auch zukünftige Kooperations- oder Geschäftspartner, mit denen man neue Projekte umsetzen kann. Wann sollte man nicht bloggen Martin Oetting hat diesem Themen einen ausführlichen Beitrag gewidmet, der absolut lesenswert ist. Aus seiner Sicht sollte man nicht bloggen, wenn man nichts zu berichten hat, noch nichts berichten kann (weil das Projekt noch geheim ist) oder weil man nicht schreiben kann bzw. dazu keine Zeit hat. Nach einer Umfrage im Rahmen der Weblog-Podiumsdiskussion während der AUFSCHWUNG-Messe haben die meisten Blogger einen Zeitaufwand von 1 – 2 Stunden pro Tag angegeben, den Sie für Recherche und Schreiben eines Blogs benötigen. Die Zeit sollte man schon haben bzw. sich nehmen, um langfristig auch wirklich die “Früchte der Arbeit” ernten zu können. Wer soll bloggen Die erste Frage lautet, ob man alleine oder im Team bloggt. Für das Teambloggen spricht auf jeden Fall der Zeitaufwand, der dadurch geringer sein kann. Auf der anderen Seite kann man schnell den roten Faden verlieren, wenn zu viele Köche “den Brei verderben”. Ich persönlich lese lieber Blogs mit einem Autor, aber alles ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sollte gewährleistet sein, dass die Blogger spontan schreiben dürfen und nicht jedes Posting vor der Presseabteilung genehmigen lassen müssen. Ansonsten geht es auf jeden Fall schief. Auftakt planen Einige Blogger sind erschrocken, wenn Sie feststellen, dass in den ersten Monaten nur wenige Leser vorbeischauen und auch Kommentare nur spärlich oder gar nicht kommen. Deshalb gewinnt der Spruch “Am Start erkennt man schon den Sieger” immer mehr Bedeutung. Die zwei Best Practice Beispiele für einen gelungenen Start sind die Postkartenaktion der marketing-Blogger und der Blog-Karneval von Elke Fleing gewesen. USP finden Bei der großen Zahl von Blogs wird es immer schwieriger, sich aus der grauen Masse hervorzuheben. Deshalb ist es wie im richtigen Business enorm wichtig, eine einmalige Positionierung zu finden. Wie findet man jetzt solch eine Nische? Am besten, man beschäftigt sich beruflich mit einem Thema, das viele interessiert, aber noch nicht ausreichend in der Blogsphäre besprochen wird. Vorsicht: Nur weil man eine Nische als erster besetzt, ist das keine Garantie, von einem anderen Blogger überholt zu werden. Name finden Diesbezüglich ist ja mein Blog kein Vorbild. Aber was sollst. Content ist King. Trotzdem muss man sich ja das Leben nicht unnötig schwer machen. Wenn man bereits ein Webseite besitzt, bietet es sich in der Regel an, die Domain/blog zu wählen. Wenn man noch keine Webseite besitzt und auch nicht mittelfristig aufbauen will, dann sollte man einen kurzen Namen finden. Einfach mal die 50 wichtigsten Begriffe aufschreiben, mit denen man sich beschäftigt und dann mixen. Danach prüfen, welche Domains noch frei sind und fertig ist der Name. Design Vor kurzem haben die Marketingblogger den Wettbewerb BLOGO 2007 veranstaltet. In diesem Zusammenhang habe ich bereits viel über das richtige Blogdesign geschrieben. Grundsätzlich gibt es heute so viele Designvorlagen, dass man bereits die Qual der Wahl hat. Einfach mal schauen, welche Blogdesigns einem gefallen und dann prüfen, ob es sich um open source Designs handelt, die man übernehmen kann. Blogsoftware Da es sich hier wirklich nicht um mein Lieblingsthema handelt, empfehle ich einfach folgende Linksammlung. Im wesentlichen habt Ihr die Wahl zwischen einem Bloghoster, Blognetzwerk oder eigenen Blogsoftware. Bei der Variante 1 und 2 ist der Einstieg meist sehr leicht, aber Ihr seid von Dritten und deren zukünftigen Politik abhängig. Wenn Ihr das nicht wollt, dann bleibt nur die Wahl einer eigenen Software. Hier bietet sich aus meiner Sicht WordPress als Open Source Lösung an, weil sich hier viele auskennen und damit helfen können. Wenn man sich viele erfolgreiche Blogger anschaut, dann haben sie sich für früher oder später für eine eigene Software und zwar meist WordPress entschieden. « Mit Referenzen Vertrauen und Kunden gewinnen   Sandalenfilm 300 – Kassenschlager durch Viralmarketing » […]

  4. […] Morgen stelle ich den 50. Newcomer im Rahmen meiner “Newcomer-Business-Blogserie” vor. Es handelt sich um das inside-entertainment-blog von Elke Fleing, die ja auch Autorin des selbst-und-staendig-blogs ist. Der Name sagt Euch was? Ei logisch! Elke Fleing ging in die Analen der Deutschen Business Bloggeschichte ein, weil sie nicht nur als erste einen Business Blog Karneval in Deutschland startete, sondern damit auch eine bisher nicht mehr erreichte Benchmark gesetzt hat. Die Vorbereitung war u.a. durch die Einbindung von A-Bloggern in die Planung vorbildlich, die Durchführung sehr arbeitsintensiv aber dafür auch sehr erfolgreich und die Nachbereitung mit ihrem Leitfaden vorbildlich. […]

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