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Wann bloggende Studenten die beste Werbung sind

Vor kurzem habe ich hier im Blog über folgende These von Jeremiah Owyang geschrieben: „Warum traditonelle Firmen-Webseiten deutlich an Bedeutung verlieren werden?“. Eine zentrale Aussage von Owyang lautet: „Die effektivsten Webseiten werden einen ausbalancierten Blick aus Sicht des Produkt-Teams wie auch aus Kundensicht bieten – sogar dann, wenn sie Probleme mit dem Produkt haben.“ Dass dieser Trend nicht mehr aufzuhalten sein wird, zeigt das Beispiel von owenbloggers, das komplett unabhängig und in Eigenregie von den Studenten der Owen Business School geschrieben wird. Hier berichten die Studierenden über ihre Erfahrungen an der Owen Business School.

Immer mehr Studenten geben an, dass sie sich im wesentlichen auf Basis der Informationen in diesem Blog für ein Studium an der Owen Business Scholl entschieden haben. Während man sich früher meist nur einen persönlichen Besuch auf dem Campus einen Eindruck gemacht hat und sich nur wenige Meinungen einiger Studenten eingeholt hat, kann heute der potentielle Student über einen längeren Zeitraum durch den Bericht vieler Studenten einen sehr guten Eindruck darüber bekommen, was ihn erwartet. Immer mehr Hochschulen in den USA erkennen den Trend und versuchen auch, Blogs zu launchen, die von Studenten geschrieben werden. Allerdings werden die meisten dieser Blogs von der Hochschule überwacht und nur „genehme“ Artikel genehmigt. Das ist allerdings kontraproduktiv, weil die Glaubwürdigkeit solcher Blogs aus der der Sicht der Leser sehr gering ist.

Mehr Infos dazu gibt es bei FTD via Bernd Röthlingshöfer

Update 25.6.07: Der Spiegel-Online hat dem obigen Thema unter der Überschrift „Bloggen für eine Handvoll Dollar“ ebenfalls einen ausführlichen Artikel gewidmet. Fazit: Während viele amerikanische Hochschulen schon ihre Studenten über ihre Hochschule z.T. sogar für Geld bloggen lassen, unternehmen die deutschen Hochschulen nur erste Gehversuche.

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