In Crowdfunding

April, April: Wir starten in wenigen Wochen eine eigene Crowdfunding-Plattform für StartUps



Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de

APRIL – APRIL – Das war unser Beitrag zum Aprilscherz

Auf der AUFSCHWUNG-Messe ging das Gerücht schon rum, nachdem ich dort das 1. Crowdfunding-Panel veranstaltet habe: Ich werde zusammen mit einem jungen Team vom Goethe-Unibator eine eigene Crowdinvesting-Plattform aufbauen. Eigentlich ist das ein logischer Schritt, nachdem ich mich mit dem Thema Crowdfunding länger als jeder andere in der Blogszene beschäftige und zudem in DER Finanzmetropole in Deutschland und Europa sitze. Allerdings bin ich in zu vielen Projekten engagiert, als dass ich diesen Schritt hätte alleine gehen können. Deshalb bin ich froh, dass gründungswillige Studenten der Goethe-Uni auf mich zugegangen sind und mir an der Ehre gepackt haben: “Rede doch nicht immer über die anderen, mach es doch selber besser!” Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen.

Wir werden die erste Plattform in Deutschland aufbauen, auf der sowohl klassische Crowdfunding-Kampagnen als auch Crowdinvesting-Kampagnen gestartet werden können und zwar in kombinierter Form. Konkret soll das so aussehen, dass erst im Rahmen eines ersten Proof-of-Concept-Verfahrens ein StartUp eine Crowdfunding-Aktion starten soll, das zum Ziel hat, die ersten 100 Käufer eines neuen Produktes oder Leistung zu finden. Erst wenn dieses Ziel erreicht wurde, darf anschliessend eine Crowdinvesting-Kampagne gestartet werden. Der Vorteil: Die Crowdinvestoren können sich sicher sein, dass es sich bei der Geschäftsidee um kein Hirngespenst handelt, sondern um ein Konzept, das von den Kunden angenommen wird.

Die nächste Besonderheit ist, dass es für die Crowdinvestoren ein Bewerbungsverfahren gibt, in dem sie erläutern müssen, warum sie sich an einem bestimmten StartUp beteiligen wollen. Das hat zwei Gründe: Erstens wollen wir sicherstellen, dass keine direkten Konkurrenten oder Investoren, die an Konkurrenten beteiligt sind, sich an einem StartUp, das über unsere Plattform Geld sucht, beteiligen können. Zweitens wollen wir sicherstellen, dass sich nur diejenigen an einem StartUp bei uns beteiligen können, die einen echten Mehrwert bieten können. Denn wir suchen nur “Smart Money”. Passive Geldgeber sind für uns weniger interessant.

Als nächstes wollen wir mehrere Formen der Beteiligung anbieten, z.B. direkte Beteiligung (Kauf von Anteilen oder Aktien), stille Beteiligungen oder Genussscheine. Natürlich soll sich nicht jeder Investor direkt am Unternehmen beteiligen können, sondern an einem Investorenpool. Für jeden Investorenpool soll es ein Team von bis zu drei Investoren geben, die die anderen Investoren bei Gesellschafterversammlungen etc. vertreten sollen. Denn es ist aus unserer Sicht nicht wünschenswert, dass jeder Investor direkt mit der Geschäftsführung des StartUps Kontakt aufnehmen sollen, weil dies gerade in Krisensituationen kontraproduktiv sein kann.

Natürlich gibt es noch mehr Ideen, den Crowdfunding-Markt in Deutschland zu pushen, aber zuviel darf und will ich an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten. Letztlich wollen wir erreichen, die ganze Kraft des Crowdfundings über unsere Plattform entfalten zu lassen. Damit können wir schon in kürze erreichen, dass ein StartUp bis zu 250.000 EUR erhält, ohne dass ein Verkaufsprospekt erstellt werden muss. Denn unsere Berechnung zeigt, dass die Erstellung eines Wertpapierverkaufsprospekt erst ab ca. 250.000 EUR lohnt. Was machen aber StartUps, die schon jetzt Kapital zwischen 100.000 und 250.000 EUR suchen? Bei uns finden Sie die Heimat, zumindestens in wenigen Wochen.

Was sind die nächsten Schritte. Wir werden in wenigen Wochen selber Geld für unserer Crowfunding-Plattform über eine Crowdfunding-Aktion einsammeln. Dafür haben wir uns auch etwas Besonderes einfallen lassen, können jetzt aber noch nicht so viel verraten. Bis dahin bitte ich noch um bißchen Geduld. Diese Bitte äußere ich besonders auch an die potentiellen Crowdinvestoren. Wir stellen dafür bald eine Plattform zur Verfügung, über die Ihr Euch bewerben dürft. Bitte schickt mir bis dahin keine Bewerbungen an meine Mailadresse. Solche Anfragen kann ich (noch) nicht alle beantworten. Danke für Euer Verständnis. Über Feedback und Ansporn freue ich mich natürlich hier im Kommentarfeld.

APRIL – APRIL – Das war unser Beitrag zum Aprilscherz

Update 2.4.2012: Nein, wir starten nicht in den nächsten Wochen eine Crowdfunding-Plattform. Aber in obigen Artikel sind viele Hinweise enthalten, wie ich mir eine Crowdfunding-Plattform nach meinen Wünschen vorstellen würde. Jeder darf sich davon inspirieren lassen und wie immer zum Nulltarif dank mir 🙂

4 Responses to April, April: Wir starten in wenigen Wochen eine eigene Crowdfunding-Plattform für StartUps

  1. […] natürlich ist unser Aprilscherz nicht zu vergessen. Auf unseren Aprilscherz, dass wir bald eine eigene Crowdfundingplattform starten, habe ich schon einige ernstgemeinte An- […]

  2. Adrian sagt:

    Kein Problem Burkhard! …machen wir das eben doch selber!

    stay tuned!

    http://www.united-equity.de

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  4. […] Best Practice Business:  Wir starten in wenigen Wochen eine eigene Crowdfunding-Plattform für Star…: Schade eigentlich, dass dies nur ein Aprilscherz war, denn manche Ideen hören sich spannend an. […]

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