In Crowdfunding

Crowdinvestingplattform bankless24 zielt auf den Mittelstand ab

Wie man meinem heutigen Crowdfunding-Weekly entnehmen kann, ist mit bankless24 ein neuer Player der deutschen Crowdinvestinglandschaft auf der Bildfläche erschienen und das schon Ende November 2012. Ziel der Betreibergesellschaft mit Sitz in Darmstadt ist es, dass mittelständische Unternehmen Zugang zum Crowdkapital vie Genussscheinemission bekommen sollen. Crowdvestoren können sich schon ab 100 EUR beteiligen. Die ersten zwei Investments stehen bereits seit zwei Wochen zur Verfügung.

Der wesentliche Vorteil soll für die Investoren darin liegen, dass sie eine relative hohe Grunddividende zuzügl. Gewinnbeteiligung erhalten sollen. Zudem sei die Ausfallwahrscheinlichkeit niedriger als bei anderen Plattformen, weil die Unternehmen, die auf bankless24 nach Geld suchen, i.d.R. schon etabliert sind und sich zu Beginn oder mitten in der Wachstumsphase befinden. Damit sollen bei Investments die Ausschläge nach oben und unten nicht so groß sein als woanders.

Im ersten Schritt sollen die Unternehmen maximal 100.000 EUR auf o.g. Plattform einsammeln können. Das Mindestziel liegt dabei grundsätzlich bei 75 % des Investmentziels, also derzeit bei jeweils 75.000 EUR bei den ersten beiden Investments. Das sog. Überzeichnungslimit liegt bei den ersten beiden Investments jeweils bei 150.000 EUR. Damit soll gewährleistet werden, dass Interessenten nachrücken können, wenn andere Investoren von der 14 Tage „Rückgabefrist“ Gebrauch machen. Das Finanzierungslimit liegt derzeit bei 100.000 EUR.

Später sollen dann auch Investments jenseits der 100.000 EUR möglich sein. Dafür müssen die kapitalsuchenden Unternehmen aufgrund der Prospektpflicht zwar einen Prospekt erstellen, mit Hilfe eines Kooperationspartners soll das aber zu relativ günstigen Konditionen möglich sein, damit die Transaktionskosten nicht zu sehr in die Höhe steigen. Davon werden sicherlich auch bald Unternehmen Gebrauch machen, weil 100.000 EUR für eine Wachstumsfinanzierung im Mittelstand häufig nicht ausreichen. Mehr Infos zum Konzept gibt es hier im Interview.

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