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Dodge Dart Registry: Wenn der Hochzeitsgast den Kotflügel des neuen Autos sponsort

Wer kennt nicht die sog. Hochzeitstische, egal ob real oder virtuell. Damit soll verhindert werden, dass die Hochzeitsgäste die 23. Kaffeemaschine oder das Kaffeeservice in der falschen Farbe oder Muster schenken. Aber was ist, wenn das Hochzeitspaar einen riesigen Wunsch hat, wie z.B. ein neues Auto? Eigentlich wäre es in diesem Fall am besten, wenn die Gäste einfach Geld schenken würden, aber irgendwie finden das viele Hochzeitsgäste auch nicht passend. Also was tun? Die Agentur Wieden & Kennedy hat für ihren Kunden Dodge die passende Lösung entwickelt:

Unter Dodge Dart Registry kann jeder seinen Wunsch-Dodge-Dart konfigurieren und angeben, wieviel Geld noch benötigt wird, um das Auto bestellen zu können. Jetzt können alle Hochzeitsgäste entscheiden, welches virtuelle Teil des Autos sie schenken wollen, je nach Geldbeutel. Das kann der Kotflügle sein, oder auch der Motor, oder die rechte Fahrertür, oder, oder, oder. Und natürlich kann man auch einen anderen Anlass wählen, wie z.B. den Erwerb des Führerscheins, das Abi oder Examen, um die etwas andere Spendenaktion zu starten.

Die Idee taugt für alle Anbieter teurer Güter. So können sie quasi ein virtuelles, zweckgebundenes Sparbuch anbieten. Und natürlich können sich auch Onlinehändler von dieser Idee inspirieren lassen, mit dem Vorteil, dass sie eine große Auswahl an Güter bieten können, die die Beschenkten wählen können. So einfach teilt man einen großen Kuchen in viele kleine Teile und macht damit alle glücklich. Und selbstverständlich werden auch bald Leasinggesellschaften auf die Ideen kommen, auf diesen Weg die Anzahlung ihrer Kunden, die nicht selbst genug Kapital haben, einsammeln zu lassen.

3 Responses to Dodge Dart Registry: Wenn der Hochzeitsgast den Kotflügel des neuen Autos sponsort

  1. Jörg sagt:

    Frage die sich stellt ist ob auch jeder einen Dogde haben möchte. Nein mal ehrlich, dass ist ein wenig seltsam der Gedanke, dass man sein Geschenk selber in den raum stellt, jeder weiß was mein Auto kostet etc. Da gibt es doch seit Jahrzehnten schon die „Geldbox“ … die ähnliche Interessen verfolgt. Nur eben anonym.

  2. Hallo Jörg,

    ich persönlich glaube auch nicht, dass Dodge damit die Verkaufszahlen merklich erhöhen kann.

    Ich glaube aber schon, dass man die Idee für andere Zwecke adaptieren kann. Einige Beispiele habe ich ja im dritten Absatz präsentiert.

    Genial fände ich die Idee für Fundsraisingaktionen. 2007 habe ich z.B. über eine geniale Aktion der DGzRS berichtet, die mich sehr an obige Idee erinnert: http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3129

    Ich persönlich glaube schon, dass die Grundidee eine Alteernative zur Geldbox bieten kann. Denn jeder möchte eigentlich etwas „Persönliches“ verschenken oder spenden und auch einen Bezug zum Verwendungszweck haben.

  3. Jens Vogt sagt:

    Ich finde die Idee echt gut ich mag es auch nicht zur Hochzeit Geld zu schenken da es nicht persönlich ist lieber schenke ich einen Gegenstand und dafür ist das sehr gut.
    Ich werde es auf jeden fall mal austesten und besonders gut finde ich das man es aufteilen kann wie Z.B. mit dem Kotflügel und dem Motor.
    sehr gute Idee und ich werde es auf jeden fall verfolgen!

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