In Crowdsourcing

You Tube wird sich die Einnahmen mit den Usern teilen

Robert Basic kritisiert YouTube, weil sie ihren “Drive” aufgrund fehlender Innovationen verlieren würden (ganz im Gegenteil zu seinen Lieblingen: Woot, Etsy, Digg). Es gibt aber noch einen zweiten, vehementen Kritikpunkt: YouTube teilt seine Einnahmen nicht mit denen, die für die Einnahmen mitverantverantwortlich sind, nämlich den Usern. Und genau das will YouTube jetzt ändern:

Chad Hurley, Mitgründer von YouTube, hat jetzt in Davos angekündigt, dass YouTube zeitnah die User an den Einnahmen beteiligen will, die insbesondere durch Werbung generiert werden. Schliesslich werden schon 70 Millionen Filme pro Tag angeschaut. Damit die Zahl und Qualität der eingereichten Filme ständig steigt, will man nun doch die User dafür belohnen. Gefunden in washingtonpost.

Warum bietet YouTube jetzt solch ein Revenuesharing an, läuft es doch bisher auch ohne Gewinnbeteiligung am Schnürchen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und wenn YouTube jetzt nicht einlenken würde, könnte die Konkurrenz stark gemacht werden. Grundsätzlich glaube ich, dass in Zukunft nur noch Crowdsourcing-Projekte erfolgreich sein werden, die ihre Beteiligten fair am Erfolg beteiligen.

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