In Crowdsourcing

Auch Chrysler will seine Kunden aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden

Derzeit geht es Schlag auf Schlag. Nachdem vor kurzem Starbucks seine Kunden und Fans aufgerufen hat, neue Ideen für die extra dafür eingerichtete Plattform „mystarbucksidea“ zu posten und zu bewerten, folgt jetzt Chrysler mit der Plattform „chryslerlisten“ . Chrysler selber nennt das Projekt „Customer Advisory Board“ (freie Übersetzung ins Deutsche: Kundenparlament). Noch sind der Startseite und der Pressemitteilung nicht all zu viele Informationen zu entnehmen. Einige Unterschiede zu Ideastorm (Dell) und mystarbucksidea sind aber jetzt schon zu erkennen:

Bei Chrysler kann man nicht schnell eine Idee posten, sondern muss erst einmal Mitglied einer geschlossenen Community werden. Ersten Informationen ist zu entnehmen, dass die Zahl der Teilnehmer auf wenige Tausend begrenzt werden soll (momentan läuft die Bewerbungsphase – leider nur für US Bürger). Dafür sollen diese Teilnehmer dann zahlreiche Funktionen zur Verfügung bekommen und sich u.a. auch miteinander vernetzen können. Eine Idee, wie das aussehen könnte, finden Sie auf der Webseite des Technologiepartners Passenger. Zudem sollen sie mit internen Informationen versorgt werden und auch direkt mit wichtigen Funktionsträgern von Chrysler kommunzieren können. Es soll also ein echter Dialog zwischen beiden Parteien entstehen. Die Teilnehmer sollen somit eng in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

Das klingt nach mehr als eine reinen Ideenplattform. Vielmehr werden die Teilnehmer mit exklusiven Informationen versorgt und sollen dadurch nicht nur intensiver in den Entscheidungsprozess eingebunden werden, sondern sich auch intensiv mit dem Unternehmen identifizieren und als wichtige WOM-Multiplikator dienen. Während bei Ideenplattformen a la Ideastorm jeder schnell Ideen posten und bewerten kann, ist die Einbindung im Chrysler Advisory Board intensiver und exklusiver. Ich bin der Überzeugung, dass beide Ansätze ideal kombiniert werden können und dadurch die ganze Kraft des Crowdsourcings gehoben werden kann.

Gefunden im automobil-blog via connectedmarketing

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6 Responses to Auch Chrysler will seine Kunden aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden

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