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Mitmachaufrufe für Online-Umfragen sind häufig verbesserungsfähig



Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de

Fast jede Woche erhalte ich eine Anfrage, den Hinweis auf eine Onlineumfrage zu einem Business-Thema zu veröffentlichen, um meine Leser zu motivieren, daran teilzunehmen. Häufig erhalte ich einen Kurztext als Veröffentlichungsvorschlag. Zudem gibt es meist noch eine Gewinnaktion, ganz nach dem Motto: Unter den Teilnehmern werden 3 Amazon-Gutscheine im Gegenwert von 20 EUR verlost. Sorry, aber damit lockt man heute immer weniger Personen hinter den Ofen vor. Es braucht heute schon ein durchdachtes Marketingkonzept, um die Teilnahmefreude zu wecken.

Beispiel gefällig? Der social-media-Monitoring-Blogger zeigt aktuell, wie man einen Aufruf für eine Onlineumfrage „sexy“ gestalten kann. Konkret geht es um eine Umfrage bzw. besser gesagt um ein Experiment zum Thema „Beschwerdemanagement“, die Dominique Zingg durchführt, um die Ergebnisse in seiner Masterarbeit einarbeiten zu können. Konkret wird im Teaser-Artikel ein aktuelles Beispiel gezeigt, wie die Deutsche Telekom Beschwerden via Facebook annimmt und bearbeitet. Transparenz ist Trumpf! Zudem wird beschrieben, welche drei Ziele mit der Masterarbeit verfolgt werden. Denn heute möchten die Crowds mehr wissen, bevor sie ihre Zeit „stiften“.

Was kann man daraus lernen? Ideal ist es, wenn man Unterstützer wie z.B. Blogger findet, die einen Teil der Marketingaufgabe übernehmen und einen mitreißenden Blogartikel veröffentlichen, der in Teilen oder insgesamt für die Pressemappe verwendet werden darf. Dann sollte es eine Rubrik „Presse“ bei jeder Startseite einer Onlineumfrage geben oder darauf verlinkt werden, um den Bloggern und Journalisten Material anzubieten, damit die Umfrage peppig aufgemacht werden kann. Und zudem sollten nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die „Vermarkter“ Incentives angeboten werden, damit sie motiviert sind, die Aktion zu unterstützen. Das könnten Gastartikel, Best-Practice-Beispiele oder exlusive Ergebnisse der Umfrage sein.

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