In V - Erfolgsfaktoren

Melanie Dressler – Erfolgsfaktor 3: Studentische Mitarbeiter sind die potenziellen Kunden von morgen

Vor vielen Jahren hat mir einmal ein Berater verraten, warum die Beratungsgesellschaft Mc Kinsey u.a. so erfolgreich ist: Es werden häufig Uni-Absolventen eingestellt, die mehrere Jahre Erfahrungen in der Beratungsbranche sammeln, um anschließend eine Führungsposition in Banken, Handel oder Industrie zu übernehmen. Wenn diese Führungskräfte Beratungsbedarf haben, beauftragen sie wieder gerne ihren alten Arbeitgeber Mc Kinsey, schließlich kennt man ja diese Gesellschaft sehr gut aus vergangener Zeit. Zudem wird man durch die Mitgliedschaft in der Mc Kinsey Alumni Vereinigung auf dem „laufenden gehalten“.

Ähnlich ergeht es Melanie Dressler mit ihrem Konferenz- und Tagungsservice DKTS. Sie beschäftigt vorwiegend Studentinnen, die sich damit meist ihr Studium finanzieren. Anschließend machen sie dann häufig Karriere als Führungskräfte in der Wirtschaft. In dieser Funktion sind sie z.T. auch für Events und Großveranstaltungen verantwortlich. Bei der Beauftragung eines Hostessenservices erinnern sie sich an ihren alten Arbeitgeber und berücksichtigen ihn bei der Auftragsvergabe. So einfach macht man aus ehemaligen Mitarbeiterinnen zukünftige Auftraggeber. Und bei derzeit 1.800 Mitarbeiterinnen entsteht dadurch ein großes Zukunftspotenzial an Auftraggebern. Allerdings braucht man den berühmten langen Atem dazu, weil meist viele Jahre vergehen, bis dieser Effekt eintritt. Melanie Dressler kommt jetzt nach mehr als drei Jahren langsam in den Genuß dieses Effektes. Sie profitiert besonders davon, weil sie ihre Mitarbeiterinnen immer sehr gut „behandelt“, wie wir gestern berichtet haben.

Morgen berichten wir über den Erfolgsfaktor Nr. 4: Buchautor = Experte = Pullstrategie + höherer Tagessatz.

5 Responses to Melanie Dressler – Erfolgsfaktor 3: Studentische Mitarbeiter sind die potenziellen Kunden von morgen

  1. […] Das best-practice-blog berichtet in seiner Reihe Erfolgsfaktoren über Melanie Dressler vom Tagungsservice DKTS. “Sie beschäftigt vorwiegend Studentinnen, die sich damit meist ihr Studium finanzieren. Anschließend machen sie dann häufig Karriere als Führungskräfte in der Wirtschaft. In dieser Funktion sind sie z.T. auch für Events und Großveranstaltungen verantwortlich. Bei der Beauftragung eines Hostessenservices erinnern sie sich an ihren alten Arbeitgeber und berücksichtigen ihn bei der Auftragsvergabe. So einfach macht man aus ehemaligen Mitarbeiterinnen zukünftige Auftraggeber.” Aus eigener Erfahrung kann ich dies bestätigen. Die berühmten Nebenjobs während des Studiums sind nicht nur ein Sprungbrett für die berufliche Laufbahn, sondern auch ein erstes Netzwerk für seine spätere Karriere. Studentische Unternehmensberatungen bieten hierfür einen ersten guten Einstieg. Für den Tourismus und die Hotellerie kann ich nur Bestens das Team des Studentenkreis der Universität Lüneburg empfehlen und die studentischen Berater aus Trier. […]

  2. […] Morgen berichten wir über den Erfolgsfaktor Nr. 5: Networking – Let the net work. Gestern haben wir über den Erfolgsfaktor Nr. 3 berichtet: Studentische Mitarbeiter sind die potenziellen Kunden von morgen. « Co-Selling im Gesundheitswesen: Take Care Health Systems kooperiert in USA mit Rite Drugstores   Mitmachen bei der EURO-Blog Umfrage 2006 » […]

  3. […] Siebert schreibt über das Potential studentischer Hilfskräfte als zukünftige Auftragsgeber. Die gute Aussicht ehemalige Praktikanten als spätere […]

  4. […] Aussteller auf einer Messe wird * Gute Elevator Speech als Basis für Vertriebs-Networking * Studentische Mitarbeiter sind potenzielle Kunden von morgen * Die besten Vertriebspartner für den Einzelhandel befinden sich in unmittelbarer Nähe * Durch […]

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