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Magazin-Tipp: Künstliche Verknappung als Turbo-Effekt

Schon Davidoff wusste, dass man ein Angebot künstlich verknappen muss, damit es jeder haben will. In seinem ersten Laden in Zürich entstanden nur deshalb lange Warteschlangen vor der Tür, weil der Laden nur eine Stunde pro Tag geöffnet hatte. So einfach kann es sein, eine Kultmarke zu entwickeln. Und obwohl heute die Produkte fast überall auf der Welt (zu jeder Zeit) erhältlich sind, ist der Kult geblieben, der auf künstliche Verknappung zurückzuführen ist.

Kultautor Chris Anderson fasste die Erkenntnis in seinem Buch „Free – Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets“ wie folgt zusammen: „Verschenke den Überfluss und verkaufe die Knappheit!“. Und umso knapper ein Gut ist, das sich hoher Nachfrage erfreut, umso höher ist die Gewinnmarge. Und deshalb lassen sich viele Unternehmen mit einem rentablen Geschäftsmodell viel einfallen, um ihr Angebot zu verknappen. Wir haben im Magazin-Special „Knappheitsmarketing“ zehn Erfolgsbeispiele aufgelistet, von denen Sie sich inspirieren lassen können.

Ein Klassiker ist, das Produktangebot zeitlich zu verknappen, so dass sich die Kunden beeilen müssen, um das Produkt überhaupt noch kaufen zu können. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Angebot insgesamt zu verknappen, indem ein limitiertes Angebot offeriert wird. Besonder erfolgreich ist diese Strategie, wenn es für alle sichtbar ist, dass das Angebot sehr knapp ist (lange Schlangen vor dem Geschäft). Sehr beliebt ist es auch, nur Mitgliedern besondere Angebote, Services oder Events zu unterbreiten.

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