In Geschäftsidee

Neuer Beruf: Weindesigner bald auch in Deutschland?

Nach der Einigung der EU und der USA wird jetzt über die “designten Weine” aus Kalifornien heiß diskutiert. Mit sog. Holzchips wird der so typische Barrique-Geschmack durch Wein-Designer nachgeahmt. Mit Aromastoffen wird mit Hilfe der aktuellen Marktforschungserkenntnissen der “marktgerechte” Geschmack kreiert. So einfach und gleichzeitig billig kann man den modernen “High-Tech”-Wein herstellen.

Jetzt warten viele darauf, dass es auch für den Wein ein Reinheitsgebot geben wird. Es wird aber sicherlich nicht den High-Tech-Wein stoppen können, sondern vielmehr den Weinmarkt polarisieren: Billigweine versus teure Qualitätsweine. Wei heisst es so simpel in den USA: Es wird hergestellt, was die Verbraucher nachfragen. So einfach können Weinweisheiten a la USA sein. Naja, sehr gewöhnungsbedürftig für uns Deutsche, oder?

4 Responses to Neuer Beruf: Weindesigner bald auch in Deutschland?

  1. Olli5 sagt:

    Was heißt hier gewöhnungsbedürftig für Deutsche??
    Mal abgesehen vom Riesling trinken die Deutschen mittlerweile überwiegend Überseeweine, egal ob aus USA, Südafrika, Australien oder Chile. Es gilt als chic und trendy. Die Masse trinkt das Zeug halt.
    Einen “designten” Wein gibt es schon etwas länger, auch Cüvee genannt, das Weinabkommenmit den USA handelt über die Zusatzstoffe (Aromaten), was in Europa nicht erlaubt ist.
    Selbst in Frankreich oder Italien werden Eichenholzchips in die Edelstahltanks gekippt, damit die billigen Massenweine auch den Barriquetaste haben. Diese Massenweine werden dann bei den allbekannten Discountern, auch bei den Lebensmittelmärkten als “Markenweine” -siehe Blanchet-, verkauft.

    Da die Discounter die Weine zwischen 1,50 und 3,00 Euro verkaufen, läßt sich so kein Handwerk finanzieren, sondern nur Masse.
    Gute Winzer, egal ob Europa oder Übersee, die Wert auf ihr Handwerk legen, werden auch in Zukunft auf Zusatzstoffe verzichten. Nur kosten diese Weine auch etwas mehr, als 3,00 Euro.

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