In Geschäftsidee

Dining in the Dark – umgekehrte Rolle zwischen Blinden und Sehenden

Das Konzept der Dunkelrestaurants ist schnell erzählt: Die Räumlichkeiten sind komplett abgedunkelt. Dadurch erhält der Gast ein ganz neues Genußerlebnis. Es gibt zwar nichts zu sehen, dafür aber viel intensiver zu schmecken, zu riechen, zu tasten und zu hören!

Das erste Dunkelrestaurant wurden 1999 in Zürich von Jorge Spielmann eröffnet. Mittlerweile gibt es fast weltweit Dunkelrestaurants. Das erste Dunkelrestaurant in Deutschland wurde 2001 von Dr. Axel Rudolpf in Köln mit dem Namen “unsicht-bar”eröffnet.

Was ist außerdem besonders an dem Konzept der Dunkelrestaurants? Blinde und sehbehinderte Kellner servieren das Essen, sind Betreuer, Helfer und Ansprechpartner für die Gäste der unsicht-Bar. Allein in der 2. “unsicht-bar” in Berlin wurden 22 Blinde und Sehbehinderte ausgebildet und beschäftigt. Neu für beide Seiten ist die Rollenverteilung. In der “unsicht-Bar” sind die Sehenden hilfsbedürftig und die Blinden die Helfer.

Auch als Treffpunkt für blinde Menschen hat sich die unsicht-Bar etabliert. Ein Ort, an dem sie entspannt eintauchen können in ihre Normalität. Ich wünsche mir mehr von dieser “Normalität”.

Gelesen im Abseits-Blog.

3 Responses to Dining in the Dark – umgekehrte Rolle zwischen Blinden und Sehenden

  1. Alexander sagt:

    Ich kann Dir das NoctiVagus http://www.noctivagus.de in Berlin auch sehr empfehlen. Habe es vor ca. 3 Jahren besucht und war sehr begeistert.

    Am Anfang etwas ungewohnt, dann aber ein tolles Erlebnis.

  2. […] Dining in the Dark – umgekehrte Rolle zwischen Blinden und Sehenden […]

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