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Mach deine Hobbydesigner zu Verkäufern

In den USA haben cafepress und in Deutschland Spreadshirt vorgemacht, wie man seinen Kunden hilft, Produkte mit eigenen Motiven zu erstellen, um sie anschliessend im eigenen Internet-Fanshop zu verkaufen. Davon hat sich wohl auch der Skateboard-Hersteller Boardpusher inspirieren lassen. Er bietet seinen Kunden an, ein eigenes Design (für das Brett) zu entwickeln und über einen eigenen Internetshop auch an Dritte zu verkaufen.

Jeder Designer kann einen individuellen Preisaufschlag wählen, der sein Verdienst darstellt. Die Skateboards werden zentral in der Produktionsstätte von Boardpusher hergestellt und verschickt. Der Wiederverkäufer braucht also außer dem Design und der Erstellung des Internetshops (mit Hilfe von Boardpusher) nichts mehr zu machen. Dank des Deck-Generators ist die Produktion eines individuellen Skateboards fast so einfach wie die Herstellung von Visitenkarten.

Jochen Krisch vom Exciting-ECommerce-Blog prognostiziert solchen Angebotskonzepten noch einen Boom, wenn erst einmal der 3D-Drucker marktfähig geworden ist. Aber auch schon vorher gibt es viele Branchen, die mit dem „Kunde-verkauft-an-Kunden“-Konzept erfolgreich sein können. Ich denke z.B. an die Schmuck- oder Modebranche. Hier stecken die meisten Unternehmen noch in den Kinderschuhen, Mass Customizing anzubieten. Im nächsten Schritt wird dann sicherlich der Kunde auch als Verkäufer entdeckt.

7 Responses to Mach deine Hobbydesigner zu Verkäufern

  1. […] Mach Deine Kunden zu Verkäufern Der Skateboard-Hersteller Boardpusher bietet seinen Kunden an, ein eigenes Design (für das Brett) zu entwickeln und über einen eigenen Internetshop auch an Dritte zu verkaufen. Jeder Designer kann einen individuellen Preisaufschlag wählen, der sein Verdienst darstellt. Die Skateboards werden zentral in der Produktionsstätte von Boardpusher hergestellt und verschickt. Der Wiederverkäufer braucht also außer dem Design und der Erstellung des Internetshops (mit Hilfe von Boardpusher) nichts mehr zu machen. Dank des Deck-Generators ist die Produktion eines individuellen Skateboards fast so einfach wie die Herstellung von Visitenkarten. Das Ganze funktioniert manchmal auch, wenn man seinen Kunden keine Vertriebsprovision bezahlt, dafür aber den Freunden der Kunden einen Preisnachläss gewährt (quasi als Ersatz für die Vertriebsprovision). Manchmal erhöhen Geschenke auch nicht nur die Freundschaft zu seinen Kunden, sondern generiert neue Kunden. Gute Vertriebspartner sind meist die halbe Miete Wie kann man hinsichtlich der Kundengewinnung möglichst schnell von o auf 100 durchstarten? Man sucht sich einen Vertriebspartner, der seine Interessen berücksichtigt und einen vermarktet. Gibt es nicht? Gibt es doch, zumindest in den meisten Branchen. Und wenn nicht, ist es eine sehr gute Geschäftsidee, genau solch ein Vermarkter zu werden. Wir haben hier schon einige Beispiele gezeigt. Bestandskunden binden Von Beginn an sollte man nicht allein den Schwerpunkt auf Neuakquise setzen (was immer noch extrem viele Firmen, die kurzfristig denken, machen), sondern seine Bestandskunden besonders pampern. Denn solche Kunden kommen somit nicht nur immer wieder, sondern sie sind meist auch sehr gute Empfehlungsgeber. Wie konkret kann man seine Bestandskunden jetzt besonders betreuen? Hier sind einige Vorschläge: Sonderkonditionen, exklusive Angebote, ausgiebige Beratung, Termin direkt beim Filialleiter, Kein Anstellen in der Warteschlange. Mach Deine Kunden zu “Wiederholungstätern” Es ist schon sehr schwer, überhaupt einen Neukunden zu gewinne. Aber wenn man ihn mal hat, sollte man ihn nicht mehr loslassen (so lange es ein lukrativer Kunde ist). Am besten ist natürlich, wenn der Kunde zum Abonnenten wird. Denn wenn man seine laufenden Kosten durch feste, laufende Einnahmen decken kann, kann einem sehr wenig passieren. Das sehen Banken auch so und vergeben in solchen Fällen meist ein sehr gutes Rating. Beispiele sind Steuerberater, Zahnärzte und Makler für Sachversicherungen. Auch ich habe hier schon einige Beispiele dazu präsentiert. Mit richtiger Positionierung wie von selbst verkaufen Kennt Ihr das auch. Da gibt es einige Unternehmer, die rackern sich ab und akquierieren wie die Blöden. Das Ergebnis ist fast Null. Andere Unternehmer dagegen unternehmen so gut wie nichts und ihnen laufen die Kunden die Bude ein. Was ist der Unterschied? Die richtige Positionierung. Wenn man nämlich ein Produkt anbietet, das viele brauchen und keiner sonst anbietet, dann muss man trotz geringer Bemühungen im Marketing und Vertrieb keine Angst darum haben, nicht genug Kunden zu haben. Hier habe ich einige Bespiele aufgelistet. « Quergedacht: Gourmet Burger Kitchen   […]

  2. Sven Lehmann sagt:

    Index Thema Akquise und Kundengewinnung des ersten Business-Blog-Karneval

    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, eine Auflistung alle Beiträge zum ersten deutschsprachigen Business-Blog-Karneval zu erstellen. Den Index Akquise und Kundengewinnung – der Fundus für Unternehmen im Punkto Kunden gewinnen.

  3. […] Mach deine Hobbydesigner zu Verkäufern CrowdSpirit – Electronic Products Crowdsourcing Crowdsourcing-Blog will neue Crowd-Elektronikprodukte herstellen und vermarkten Erfinderplattform kancept.com Kunden entwickeln individuelle Reiseangebote Zukunftstrend: Die Brille aus dem 3D-Drucker « Business Week: Best of 2006   […]

  4. […] You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your ownsite. […]

  5. […] I am Verity – 5.000 Fans sollen die Musikproduktion durch Vorkasse finanzieren Sandy Thom: von virtuellen Konzerten zum Plattenvertrag Cinema 2.0: A Swarm of Angels Mach deine Hobbydesigner zu Verkäufern Immer mehr Winzer entdecken den Kunden als Geldgeber Kuhleasing – moderner Marketing-Gag oder Idee mit Tradition Mieten Sie einen Olivenbaum Guest Invest: Wenn der Hotelgast zum Investor wird Werden Sie Mitinhaber einer Fiji-Insel Mitinhaber eines Fuhrparks für Nobelkarossen werden « eventful – Votieren Sie für Ihren Lieblingskünstler in Ihrer Stadt   Ratiodrink – Kauf von Apfelsaftkonzentrat spart dem Kunden Geld und Mühe » […]

  6. […] Weiterbildung Kunden gewinnen * Wie komme ich als Landschaftsgärtner an meine ersten 100 Kunden? * Mach Deine Kunden zu Verkäufern * Gute Vertriebspartner sind meist die halbe Miete * Bestandskunden binden * Mach Deine Kunden zu […]

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