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Kioske müssen neue Zielgruppen finden, wenn die Ladenschlusszeiten fallen

Bald sollen in Hessen die Ladenschlusszeiten, wenn es nach den Vorstellungen der Landesregierung geht, kräftig geändert werden. Dann können nicht nur Tankstellen und Kioske, sondern auch Einzelhandelsgeschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet werden. Einige Kioskbesitzer werden jetzt sicherlich schon um ihre Existenz zittern. Doch auch für sie gibt es genug Möglichkeiten, neue Einnahmequellen zu finden.

So fahre ich z.B. regelmäßig mit meinem Mountainbike die Nidda entlang, um mich wenigstens etwas fit zu halten. Dabei fahre ich immer an mehreren Kiosken vorbei. Keiner hat aber anscheind die Fahrradfahrer als spezielle Zielgruppe entdeckt. Denn ansonsten würde doch spezielle „Radler-Pakete“ angeboten werden, wie z.B. ein Fitness-Paket mit einem Energiedrink, Energiebonbons, einem Apfel, etc.

Besonders geschäftstüchtige Kiosk-Betreiber könnten gleich ein 10er Paket zum Vorzugspreis verkaufen. Wenn der Kunde bekannt ist oder ein Geheimwort nennen kann, müsste er noch nicht einmal einen Geldbeutel mitnehmen, sondern könnte quasi mit seinem guten Namen bezahlen (schließlich hat er ja Vorkasse geleistet).

Zudem könnten auch weitere Produkte für die Zielgruppe Fahrradfahrer verkauft werden, wenn sich der Kiosk an einer beliebten Fahrradstrecke befindet. So könnten z.B. Fahrradhandschuhe, Fahrradschlösser, etc. verkauft werden. Und als kostenlosen Service könnte man z.B. wie bei der Tankstelle ein Druckluftmessgerät anbieten. So einfach kann man eine neue Zielgruppe zu den Kiosken locken und mit ihr gutes Geld verdienen.

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