In Geschäftsidee

Musikplattform 2.0 – Last.fm

Die Musikempfehlungsplattform Last.fm ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Im September 2006 zählt sie weltweit rund 15 Millionen aktive Nutzer. Warum ist die Plattform so erfolgreich? Last.fm schafft es, dass die richtige Musik die richtigen Leute findet. Und wie funktioniert das? Mit Hilfe der Software Audioscrobbler werden die Songs, die auf den Computern der Nutzer abgespielt werden, an den Server von Last.fm gemeldet. Die so gewonnenen Daten dienen als Ausgangsmaterial für personalisierte Online-Radiostreams und Musikempfehlungen, die mit Hilfe kollaborativer Filtermethoden aus dem Abgleich der Hörgewohnheiten der Community gewonnen werden.

Seit heute gibt es auch einige neue Features auf der Plattform. So gibt es z.B. den “Taste-o-Meter”, der durch den Abgleich von Geschmacksprofilen die musikalische Kompatibilität der Nutzer untereinander errechnet. Genau damit kann man schnell musikalisch Gleichgesinnte finden. Daneben sollen über Last.fm auch rund 100.000 Gratis-Downloads im MP3-Format verfügbar sein, die von Labels und Musikern zur Verfügung gestellt wurden.

Anlässlich des Angebotes neuer Features hat ORF.at mit Martin Stiksel, dem aus Österreich stammenden Mitbegründer des Online-Musikdienstes, über einen möglichen Verkauf, die internationale Expansion und die Zukunft des Online-Musikmarktes gesprochen. Das Interview gibt es hier und ist sehr lesenswert.

One Response to Musikplattform 2.0 – Last.fm

  1. […] So stelle ich mir userorientierte, nachhaltige PR vor. Denn hier spammt mich keiner zu, sondern gibt ergänzende Infos zu einem Posting in meinem Blog und bietet zusätzlich einen Mehrwert (Pressemitteilung, Interviewangebot) an. Ich wundere, warum das noch so wenige Unternehmen nutzen, indem sie Blogs screenen und neue Infos zumailen (bitte aber nur mit Mehrwert). Als Belohnung veröffentliche ich hier gerne die Pressemitteilung von Last.fm: […]

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