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Cafune – kostenlose Downloads pushen den Kinofilm

Einige Musiker veröffentlichen bereits Ihre Musik kostenlos im Internet, um damit auch Ihren CD-Verkauf zu pushen. Für viele Musikmanager ist dieses Vorgehen befremdlich. Für andere ist es der richtige Weg, um die Verkaufszahlen zu pushen.

Jetzt hat ein Filmemacher einen ähnlichen Weg beschritten. Der Brasilianer Bruon Vianna hat seinen Erstlingsfilm „Cafune“ parallel im Kino und (kostenlos) im Internet (via Creative Commons licence) veröffentlicht. Das Besondere: Das Ende im Kinofilm ist anders als im Internetfilm. Zudem wurden die Internetuser gebeten, eigene Ideen zum Ende des Films zu veröffentlichen. Ein erster Schritt zum Cinema 2.0.

Und was hat es gebracht? Der Film gehört aktuell zu den 20 meist gesehenen Kinofilmen in Brasilien. Wenn das keine gute Ideen, den Erstlingsfilm via kostenloser Internetdownloads zu pushen. Die Erklärung von Vianna ist simpel: “Those who want to see the movie in the cinema go there because of the ritual, not because of the film. And the number of spectators increased as time passed.‹ Zudem hat er auch keine Angst, dass der Film kein DVD-Schlager wird. Schliesslich könne er noch viel zusätzliches Hintergrundmaterial auf der DVD anbieten, so dass die Fans auch die DVD erwerben würden. Gelesen in i-commons-blog via open-business-blog

Sehr erfrischend, wie dieser brasilianische Filmemacher denkt. Ist so etwas auch in Deutschland denkbar? Warum nicht? Wie wäre es z.B., wenn Sönke Worthmann von „Deutschland, ein Sommermärchen“ zehn Stunden oder mehr ungeschnittenes Material auf einer DVD anbieten würde. Dann könnte jeder sein „eigenes Sommermärchen“ schneiden.

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