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Last.fm startet deutschsprachiges Webangebot

Ich habe gestern eine Mail von Laura Nolte erhalten, die Folgendes schreibt: “Ich habe gesehen, dass ihr schon einmal etwas über Last.fm geschrieben habt; vielleicht interessiert euch, dass Last.fm ab sofort auf Deutsch verfügbar ist (www.lastfm.de). Die Pressemitteilung habe ich beigefügt. Wir stellen auch gerne weitere Informationen zur Verfügung, z.b. stehen unsere Gründer gerne für Interviews bereit. Viele Grüße aus London, Laura”

So stelle ich mir userorientierte, nachhaltige PR vor. Denn hier spammt mich keiner zu, sondern gibt ergänzende Infos zu einem Posting in meinem Blog und bietet zusätzlich einen Mehrwert (Pressemitteilung, Interviewangebot) an. Ich wundere mich, warum das noch so wenige Unternehmen nutzen, indem sie Blogs screenen und neue Infos zumailen (bitte aber nur mit Mehrwert). Als Belohnung veröffentliche ich hier gerne die Pressemitteilung von Last.fm:

“Last.fm, das größte soziale Musiknetzwerk im Internet, gab gestern (Anm.: geändert von Redaktion) den Start von Last.fm Deutschland (www.lastfm.de) bekannt. Damit wird Deutsch sprechenden Personen ab sofort die Möglichkeit geboten, das vielfältige Angebot von Last.fm auch auf Deutsch zu nutzen.

Last.fm ist ein kostenloser Online-Dienst, der allen Benutzern ermöglicht, Musik zu hören, ein persönliches Musikprofil aufzubauen und neue Musik zu entdecken. Die Last.fm-Webseite bietet zahlreiche Informationen zu über sieben Millionen Künstlern und 65 Millionen verschiedenen Titeln aus allen Musikgenres, basierend auf dem gesammelten musikalischen Wissen von 15 Millionen Last.fm-Benutzern.

Registrierte Benutzer können darüber hinaus ihre Musik (von PC oder Mac, iPod oder anderen MP3-Spielern) mit der Last.fm-Software „scrobbeln“ und somit ihr persönliches Musikprofil erstellen, welches eigene Charts, individualisierte Radiostationen und Musik- und Konzertempfehlungen enthält. Zudem sucht Last.fm auf Grundlage dieser Benutzerprofile nach musikalisch gleich gesinnten Leuten, so genannten Nachbarn, und bietet seinen Benutzern die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen und Gruppen zu gründen, in denen sich Leute mit gleichen musikalischen Interessen zusammenfinden können.

„Last.fm Deutschland ist der nächste Schritt, noch mehr Leute mit dem gemeinschaftlichen Musikerlebnis von Last.fm – einer sozialen Plattform, gemacht von Musikliebhabern für Musikliebhaber – bekannt zu machen.“, so Felix Miller, Mitbegründer von Last.fm. „Bei uns geben die Musikfans den Ton an, und alle Benutzer können die Musik hören und entdecken, die ihnen wirklich gefällt, indem sie sich einfach ihre neuesten persönlichen Empfehlungen anhören oder in der umfassenden Musikdatenbank von Last.fm stöbern.“

Über Last.fm:

Last.fm ist die weltweit größte soziale Netzwerk-Seite über Musik. Das Unternehmen, gegründet in 2003 und geführt von den beiden Deutschen Felix Miller (CEO) und Stefan Glänzer (Executive Chairman) hat den größten Musikkatalog der Welt erstellt und zieht durch seine Unique Value Proposition „Musik hören, teilen, entdecken“ eine schnell wachsende Nutzerschaft (derzeit 15 Millionen) an. Die Vision von Last.fm, „die ‚letzte Musikplattform, die du je brauchst‘ aufzubauen – basierend auf dem kollektiven Wissen aller Musikfans“ wird von Benutzern in über 200 Ländern begeistert angenommen, und ebenso von der Medien- und Musikbranche wertgeschätzt, wie die von Last.fm in den letzten Monaten gewonnenen Preise zeigen:
– Gewinner, 2006 BT Digital Music Award für die beste Music Community
– Gewinner, 2006 Seomoz Web 2.0 Music award”

4 Responses to Last.fm startet deutschsprachiges Webangebot

  1. […] Das finde ich einfach nur großartig. Last.fm gibt es seit gestern nun auch in einer deutschen Version, wie ich gerade im Best Practice Business Blog lese. […]

  2. Tja, und es wirkt… ich habe mir das deutsche Last.fm angesehen und meinen Account mal wieder aus der Versenkung geholt.

  3. Laura sagt:

    Oh … ich habe mich gerade sehr gefreut! Vielen Dank.

  4. Hallo Laura,

    mir der richtigen Ansprache zum richtigen Zeitpunkt gelingt halt fast alles. Und wie man an den Kommentaren sieht, zieht die Nachricht schon Kreise.

    Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein eigener Blog, um auch langfristig in der Blogsphere Kreise ziehen zu können.

    Gruss

    Burkhard

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