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Amsterdam nutzt Google-Maps für Bürgerservice

Gestern haben wir darüber berichtet, wie ein Distrikt in London die Bürger dazu einlädt, per MMS Missstände (z.B. Grafitti, Müll auf Straße, etc.), damit sie schnell beseitigt werden können. Bei Springwise lese ich gerade über eine ähnliche Aktion in dem Amsterdamer Distrikt Greuzenveul. HIer können die Bürger über eine Onlineseite via Google-Maps aufzeigen, wo es im Bezirk welche Probleme gibt, wie z.B. eine defekte Straßenlaterne.

Der Amsterdamer Distrikt bietet aber diesen Service nicht nur an, um sich bürgerfreundlich zu zeigen. Konkret soll dadurch auch Zeit und Geld gespart werden. Derzeit beschweren sich schon 40 % der Bürger per Mail oder Internet-Formular. Häufig handelt es sich um Mehrfachmeldungen. Jetzt können die Bürger auf der Google-Straßenkarte sehen, ob der betreffende Mißstand schon gemeldet wurde und wie der Bearbeitungsstand ist. So sollen in Zukunft Mehrfachmeldungen, die zu Mehrarbeit führen, vermieden werden bzw. schnell erkannt werden.

Solch ein Service nutzt aber nicht nur den Stadtverwaltungen, sondern auch den Bürgern. Denn jetzt wird transparent, welche Mißstände in der Stadt vorherrschen und wie schnell sie behoben werden. Das Ergebnis bisher ist auch mehr als zufriedenstellend. 90 % der Anfragen wurden innerhalb von 2 Tagen bearbeitet. Wem kann solch ein Service noch nutzen? Einer cleveren Internetagentur, die sich auf solche Themen spezialisiert.

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