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Entrepreneur – Crowdsourcing – Full Version

Steve Poland, Autor für TechCrunch, Gründer einer Internet Marketing Beratungsfirma und Tequila Shots Blogger, geht deutlich weiter als seine Economist-Kollegen. Er will innerhalb von 60 Tagen (noch verbleiben davon 49 Tage) 20.000 USD einsammeln und damit eine Geschäftsidee umsetzen, über die die Geldgeber abstimmen dürfen. Je mehr Geld man gibt, desto mehr Stimmen erhält man. Allerdings erhält man keine Kapitalanteile, sondern eben nur ein Einblicks- und Stimmrecht. Eine Auswahl von Geschäftsideen, über die abgestimmt werden kann, bietet Steve auf seinem Blog an. Zudem hat Steve ein illustres Team aus VC´s, Berater und Entrepreneure als Experten gewinnen können, die ihn beim Gründungsprozeß begleiten und beraten.

Mit folgenden Argumenten will Steve die Geldgeber motivieren, ihr Bestes, nämlich ihr Geld, zu geben:

  • Namensnennung auf der Webseite inkl Verlinkung auf eigene URL. Ab 50 USD kann man sich mit einem Kurztext vorstellen. Ab 150 USD darf man auch sein Firmenlogo präsentieren.
  • Stimmrechte anteilig zum Geldinvestment bei Abstimmungen.
  • Täglicher Einblick in den Gründungsprozess, so dass man know how für seine eigene Gründung bzw. Unternehmen aneignen kann.
  • Being Part of History (muss man nicht übersetzen, oder?)

Auf die Frage, warum Steve genau 20.000 USD in 60 Tagen einsammeln will, antwortet er, dass er man mit diesem Geld „schon was anfangen kann“ und es realistisch erscheint, soviel Geld in dieser kurzen Zeit einzusammeln. Da muss aber noch einiges passieren, da nach zehn Tagen erst etwas mehr als 500 USD eingesammelt wurden. Sollten die 20.000 USD nicht kompeltt eingesammelt worden sein, wird das Geld wieder an die potentiellen Investoren zurück überwiesen. Sollte das Projekt aber erfolgreich verlaufen, will Steve nicht ausschliessen, eine Never Ending Story zu schreiben und auch andere Entrepreneure zu unterstützen. Gelesen bei crowdwisdom.

Ich drücke auf jeden Fall Steve die Daumen, dass dieses große Experiment auch funktioniert. Ich kann mich erinnern, dass Mike Filsaime im Jahr 2005 ein ähnliches Experiment gewagt hat. Ich hab allerdings das Projekt trotz regelmäßiger Mails aus den Augen verloren, weil das Affiliate-Vermarktungssystem, was er damals mit den Teilnehmern entwickelt hatte, für mich nicht so prickelnd war. Und genau hier sehe ich auch den Knackpunkt für Steve. Denn man beteiligt sich ja an einer Black Box. Vielleicht wäre es zielführender, wenn er die Grobidee (z.B. Geschäftsidee rund um Twister) näher eingegrenzt hätte. Und übrigens: Vor 1 1/2 Jahren durfte man via Blog kostenlos Zaungast einer Existenzgründung sein (Innenarchitektin in New York). Aber da durfte man ja schliesslich auch nicht mitentscheiden.

4 Responses to Entrepreneur – Crowdsourcing – Full Version

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