In Geschäftsidee, Idee - Mode

Doojo: Die Decke mit den Ärmeln

Elita Wiegand hat mal wieder eine typische Erfinderstory ausgegraben und zwar diesmal von dem 24jährigen Darko Sulentic: “Er liest ein Buch. Als es kühler wird, holt er sich eine Decke, bedeckt damit seinen Körper, aber trotzdem fröstelt es ihm an den Armen. Er denkt über eine Lösung nach. Ein Geistesblitz! Er erzählt seiner Mutter von seiner Idee, die setzt sich an die Nähmaschine und heraus kommt eine ÄRMELDECKE.”

Und weiter erzählt Elita die Story von der Erfindung bis zur Gebrauchsschutzeranmeldung: “Für die ungewöhnliche Ärmeldecke hat er sein Gespartes zusammen gekratzt und inzwischen etwa 10.000 Euro investiert. Zunächst hat er die technologische Beratung Athena mit einem Gutachten beauftragt, das auf der Plattform InnovationMarket veröffentlicht ist. Darin ist der Kundennutzen beschrieben: So kann die Ärmeldeckel in Krankenhäusern, für Pflegebedürftige oder Behinderte, für Kinder oder im Freizeitbereich eingesetzt werden. Wiro Wickord von MyAthena hat ein Umsatzvolumen von ca. 9,4 Millionen Euro jährlich für den Jungunternehmer errechnet.”

Und was passiert nun. Genau das können wir ab nächster Woche auf dem innovativ-in-Blog lesen, weil hier Darko seine Erlebnisse berichten wird. Genug Ideen für die Vermarktung gibt es. Ich bin mal gespannt, ob die Idee auch ein Vermarktungserfolg wird und wie einer werden soll. Schau´n wir mal.

3 Responses to Doojo: Die Decke mit den Ärmeln

  1. Markus sagt:

    Finde die Projektion der Geschäftszahlen von Innovation Market sehr überzogen. Man kann auch einfach eine Strickjacke oder einen Pullover anziehen.

  2. Also ich persönlich finde es kuscheliger, sich in einer großen Decken einzuhüllen.

    Die Zahlen, die von der technologische Beratung Athena erstellt und auf InnovationMarket veröffentlicht wurden, stellen nach meiner Erkenntnis eher das Potenzial dar und sind insbesondere im Rahmen ihrer Gewichtung sehr interessant.

    Ich selber kann immer weniger mit solchen Marktanalysen anfangen, sondern mich persönlich interessieren Gespräche mit Kunden, Multiplikatoren und Vertriebspartnern. Diese Gespräche finde ich nicht nur viel “reeller”, sondern auch sehr lösungsorientiert, da ich schnell erfahre, wer gerne mit mit zusammenarbeitet und wer nicht.

    Gerade für einen Gründer kommt es darauf an, die ersten Kunden und Vertriebspartner für sich zu gewinnen, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Deshalb lege ich bei einer Beratung auf konkrete Lösungsvorschläge viel Wert, allerdings auch auf einen Gesamtmarktüberblick, um die mittel- und langfristigen Ziele nicht aus dem Auge zu verlieren.

  3. […] schlafwandeln, rumstrampeln oder kuschelige Abende am Strand schnupfenfrei verbringen. Wir haben hier im Blog ja bereits eine Decke mit Ärmeln vorgestellt. Der Selk`Bag geht hier noch einen Schritt weiter. […]

Schreibe einen Kommentar