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Wenn das Lieblingsparfum nicht mehr hergestellt wird

Warum müssen eigentlich Unternehmen die Zusammensetzung ihrer Produkte ändern? Häufig machen sie das, um immer auf der “Höhe der Zeit” zu sein. Das kann aber auch schnell schief gehen. Coca Cola ist dafür wohl das berühmteste Beispiel, als die Cola vor vielen Jahren süsser gemacht wurde und es einen solch großen Sturm der Entrüstung gab, dass die Macher von Cola ganz schnell die “Cola classic” wieder zurück in die Verkaufsregale gestellt hat.

Viel dramatischer aus meiner Sicht ist allerdings, wenn die Parfumhersteller ihre Komposition verändern. Genau das ist gerade mit dem Lieblingsparfum von Mireille passiert. Nachdem sie im Geschäft ihren vertrauten Flacon nicht gefunden hat, hat sie die Verkäuferin um Hilfe gebeten. Nach einiger Zeit hat sie herausgefunden, dass es dieses Parfum nicht gibt und es einen “Nachfolger” gäbe. Der riecht allerdings viel “süßer” und auch aufdringlicher. Und jetzt geht sie wieder los, die Suche nach dem neuen Lieblingsparfum. Warum haben die Parfumhersteller noch nicht erkannt, dass man ein Parfum nicht einfach so aus den Regalen nehmen kann.

Wieso gibt es nicht die Möglichkeit, vielleicht auch gegen einen Aufpreis, die alte Komposition zu bestellen. Das ist zu aufwendig für einen internationalen Parfumhersteller? Das kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber dann sollte auf jeden Fall ein kleinerer Parfumhersteller oder eine Parfumerie die Chance nutzen und in Kooperation mit den großen Markenherstellern diesen “Nachbestellservice” anbieten. Sollte diese Chance keiner nutzen, dann wird es bestimmt Anbieter geben, die die Kompositionen “nachbauen” und unter eigenem Label anbieten. Denn nichts ist mächtiger als die Nachfrage des Kunden. Wißt Ihr, ob es solche oder ähnliche Lösungen schon am Markt gibt?

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