In Geschäftsidee, Idee - Mode

Mein erster Besuch im Labor für Entrepreneurship am letzten Donnerstag

Obwohl mein Programm in Berlin vollgestopft bis zur letzten Minute war, habe ich mir zum Glück am Donnerstag die Zeit genommen, das Labor für Entrepreneurship von Prof. Faltin zu besuchen. An diesem Abend haben Prof. Faltin und Lukasz Gadowski die Erfinder von IQshoe interviewt. Bei IQshoe handelt es sich um ein Baukastenprinzip für Schuhe. Hier findet ihr das ausführliche Interview in zwei Teilen. Ich werde mich in der nächsten Woche intensiver mit dem Geschäftsmodell beschäftigen. Wer bis dahin nicht warten kann, dem empfehle ich neben dem Interview den Artikel von Jochen Krisch.

Was war an diesem Abend so spannend. Nicht nur zwei Experten haben das Geschäftsmodell hinterfragt, sondern auch die Teilnehmer haben viele kritische und konstruktive Fragen gestellt. Der Erfinder Udo Weixelbaumer und sein Team waren hinterher von dem Feedback begeistert. Es wurden sogar einige spannende Ideen für einen Namen des Angebots „gebrainstormt“. Neben der Beteiligung aller Teilnehmer finde ich sehr gut, dass das Interview live im Internet übertragen wird und anschliessend als Video-Cast zur Verfügung steht. Sehr gut hat mich auch die Zeitaufteilung gefallen. Es gab nämlich gleich zwei Get-to-Gether-Sessions. Die erste Session fand während einer fast einstündigen Pause des Interviews statt und die andere nach dem Interview.

In der ersten Pause hatte ich die Chance, länger mit Raphael Kugel zu sprechen, der einer der Macher des Labors für Entrepreneurship ist. Über sein StartUp Ratiodrink habe ich hier im Blog bereits berichtet. Jetzt hatte ich endlich die Chance, das Apfelsaftkonzentrat zu probieren. Gerade das naturtrüber Bio-Apfelsaftkonzentrat war extrem lecker. Mich als Kunden hat Raphael überzeugt. Bestellung folgt. Auch über Ratiodrink werde ich zeitnah ein Update verfassen.

In der zweiten Pause hatte ich dann die Chance, mit Prof Faltin ausführlich zu sprechen. Es hat richtig Spaß gemacht, mit einem Entrepreneur zu diskutieren, der sowohl praktisch als auch theoretisch mehr als sattelfest ist. Besonders spannend war die Diskussion darüber, dass Gründerteams mit 3 und mehr Personen meist gar nicht so erfolgreich sind, wie uns das die Literatur glauben machen will. Vielmehr bedarf es immer einen Lead-Entrepreneur, der zeigen muss, wo es langgeht. Auf das Thema werde ich in einem separaten Artikel noch näher eingehen.

Zum Schluss habe ich von Prof. Faltin seinen leckeren Ceylon-Tee (Teekampagne) geschenkt bekommen. Vielen Dank an Raphael Kugel, Prof. Faltin und das ganze Team für diesen kurzweiligen Abend. Ich freue mich schon auf den nächsten Kontakt. Wir haben bereits im ersten Gespräch zahlreiche Ideen ausgetauscht und gemeinsame Ansatzpunkte ausfindig gemacht. Und übrigens: Neben mir hat auch Marco Krüger erstmals das Labor besucht und hier seine Eindrücke geschildert.

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