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Mein Bericht vom gestrigen Erfahrungsaustausch mit den Gründern der Teelounge Teelirium

Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich hier im Blog über das Teelirium berichtet, die erste Teelounge in Frankfurt. Gestern hatte ich im Rahmen des “Erfahrungsaustausches für Unternehmer” die Möglichkeit, der Gründerstory von Alexandra und Florian Hoffmann zu lauschen, um danach in eine sehr angeregte Diskussion einsteigen zu können.

Was hat sich jetzt seit dem ersten Bericht von mir anlässlich der Eröffnung im November 2005 konkret bei den Gründern getan? Zunächst einmal bietet Florian Hoffmann, wie in meinem ersten Bericht noch schmerzlich vermisst, regelmäßig Teeseminare an. In den kalten Monaten ist der Andrang so groß, dass durchchnittlich zwei Seminare pro Monat angeboten werden. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 16 Personen begrenzt, so dass auch wirklich ein “Seminarfeeling” aufkommen kann. Bis jetzt handelt es sich noch um Einstiegseminare, aber bald sollen auch Seminare für “Fortgeschrittene” und zu Spezialthemen folgen. Geleitet werden die Seminare von Florian Hoffman höchstpersönlich. Weitere Tee-Events werden in Kooperation mit anderen Partnern durchgeführt, wie z.B. die “Tea Time im Museum Giersch” oder z.B. die Teelounge während des japanischen Filmfestivals in Frankfurt.

Sehr fleissig war das Ehepaar Hoffman auch in Sachen PR-Arbeit. Die Rubrik “Presse” ist prall gefüllt mit Artikeln über dieses interessante Gastronomiekonzept. Während am Anfang das Thema “Teelounge” im Vordergrund der Berichterstattung stand, kamen im Laufe der Zeit weitere Berichte zu ganz anderen Themen zustande. So ist die Teelounge schon seit der Eröffnung rauchfrei und damit sehr bekannt geworden. Gerade Mütter mit Kindern lieben das Teelirium, um rauchfrei zu entspannen. Deshalb gilt das Teelirium unter den Gastronomieangeboten in Frankfurt als sehr kinderfreundlich. Aber nicht nur durch die Presseberichte kommen viele Neugierige in die Teelounge, sondern auch durch das “Inserieren” im City-Scheckheft Barometer. Allerdings werden nur aus wenigen Neugierigen aufgrund dieser Aktion Stammkunden.

Die meisten “Neukunden” sind Laufkundschaft. Man muss wissen, dass die Berger Strasse, in der sich die Teelounge befindet, zu einer der führenden “Gastronomiemeilen” in Frankfurt gehört. Gerade im Sommer sitzen die Leute gerne draussen. Und wenn sie im Gingko & Co. keinen Platz an der Sonne erhalten, gehen sie halt gerne zum Teelirium, das eben auch zahlreiche Plätze draussen vor der Tür anbieten kann. Wichtig war es allerdings, die Getränkekarte aufgrund dieser Besonderheit zu erwarten. So kann man im Teelirium natürlich auch Kaffee, Bier und Wein trinken. Und ab diesem Sommer soll es sogar Äppler im Angebot geben. Die Berger Straße liegt zwar nicht in Sachsenhausen, aber auch die Einheimischen verlangen das Frankfurter Kultgetränk. Und wie heißt es so schön: “Der Kunde hat immer recht!” 🙂 Und genau deshalb gibt es auch eine Snackkarte, da die Gäste abends gerne etwas Herzhaftes essen möchten.

Im Laufe des Gespräches haben die Quereinsteiger dann auch von ihren ganzen neuen Erfahrungen als Gastronomen berichtet. So haben sie z.B. schnell gelernt, dass es wenig Sinn macht, viele Aushilfskräfte einzustellen, sondern eher auf wenige Vollzeitkräfte zu setzen. Die muss man nicht jede neue Woche neu einarbeiten und sind auch “mehr bei der Sache”, da es sich ja schliesslich um Ihre Exsitenzgrundlage handelt und nicht nur um irgendeinen Job. Im persönlichen Gespräch haben sie mir dann auch noch einiges über Ihre Zukunfts- und Expansionspläne berichtet. Diese letzte Stunde war dann so richtig spannend. Allerdings haben wir vereinbart, dass ich erst dann im Blog darüber berichte, wenn diese geplanten Schritte wirklich auch umgesetzt wurden.

Habt Ihr Lust auf mehr bekommen? Dann schaut doch einfach mal im Teelirium vorbei. Und wenn ihr bis dahin nicht warten könnt, dann schaut Euch diese wunderschönen Bilder an. Die Einrichtung ist sehr hell und freundlich. Man kann genauso draussen wie drinnen gemütlich sitzen. Wenn man alleine ist oder es schnell gehen will, kann man sich an die ovalförmige Bar setzen und genau auf die Regale schauen, in dem die ganzen Geschenkpakete trappiert sind. Weiter hinten dagegen kann man sich entspannt zurücklehen und chillen. Wozu man eben Lust hat.

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