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Revenuemodell von Rankaholics

Wenn man wollte, könnte man täglich über neue Web 2.0-Portale berichten. Derzeit springen viele auf den Zug auf, ohne sich wohl bewusst zu sein, dass man im Mitmachweb auch User braucht, die den ganzen Content generieren. Es werden wohl auch nur einige und zwar die großen Web 2.0-Portale übrig bleiben, weil man hier als aktiver User auch die entsprechende Aufmerksamkeit bekommt und sicherlich in Zukunft auch ganz gut mitverdienen kann. Denn nur Web 2.0-Angebote, die auch dem aktiven User einen Mehrwert in Form von Bekanntheit und Einnahmen geben können, werden langfristig in der Gunst der User weit oben stehen.

Da ich gegenüber vielen Web 2.0-Angeboten eher skeptisch gegenüber stehe (sie kommen und gehen) und es mittlerweile schon viele andere Blogs gibt, die täglich über die Szene berichten, halte ich mich mit Berichterstattung zum Thema eher zurück. Es gibt auch so viele andere pfiffige Geschäftsideen, über die aus meiner Sicht viel zu wenig berichtet wird. Denen biete ich hier gerne ein Plattform. Trotzdem will ich natürlich die Web 2.0-Welt hier nicht ganz ausklammern und berichte heute über rankaholics.de. Es handelt sich hier um ein Ranking- und Umfrageportal, an dem sich alle beteiligen können und sich die User natürlich auch gegenseitig vernetzen können (ob das jetzt Sinn macht oder auch nicht). Spannend finde ich, dass Kristin Schröder im Interview-Blog offen über das Revenuekonzept berichtet und genau deshalb schreibe ich hier gerne über rankaholics. Folgende Einnahmequellen sollen angezapft werden:

  1. Vermarktung von Subchannels: Unternehmen können Rubriken bzw. Tags mieten und eigene Rankings einstellen, Unternehmens-Abstimmungen starten und Rankings rund um ihr Unternehmen online stellen. Dieses Konzept, was nicht wirklich neu ist, wird in Zukunft ein „Renner“ werden.
  2. Marktforschung/Viralmarketing/Crowdsourcing: Unternehmen können entgeltlich zielgruppengerichtete Abstimmungen starten, bei denen die User aufgefordert werden, Anregungen zu geben und Produkte zu testen.
  3. Premium-Mitgliedschaft: Es wird User geben, denen auf Rankaholics.de Features zur Verfügung gestellt werden, für die ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten ist. Welche Features das sein werden, wird derzeit noch nicht verraten.
  4. Vermarktung des Contents: Jeder User, ob registriert oder nicht, erhält auf Rankaholics.de konkrete, korrekte, kurze und klare Informationen zu Rankings und einzelnen Positionen, die aus der Feder der Redakteure der Unique Relations GmbH stammen. Diese Informationen werden verkauft.

Insgesamt erkennt man, dass hinter dem Start von Rankaholics ein durchdachtes Geschäfts- und Revenuekonzept steht. Das liegt vielleicht auch daran, dass dahinter ein etabliertes Unternehmen steht, nämlich die Kommunikationsagentur Unique Relations. Diese Firma erstellt nicht nur Content für Dritte, sondern auch für eigene Angebote, wie z.B. biz-awards.net. Mit diesen eigenen Konzepten kann man eigene Referenzen aufbauen und auch Geld verdienen, wie o.g. Revenuekonzept zeigt. Nicht nur SEO-Experten haben erkannt, dass man am meisten Geld mit Eigenvermarktungskonzepten verdienen kann und zudem nicht von Dritten abhängig ist.

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