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fisser flieger: Drachenfliegen am Stahlseil

Monika Birkner

Als ich vor über zehn Jahren einen Paraglidingkurs belegt habe, kam mir am ersten Tag ein Teilnehmer mit einem Gipsbein entgegen. Schnell stellte sich heraus, dass er sich sein Bein nicht beim Paragliden, sondern beim Drachenfliegen gebrochen hatte. Gefährlich ist das Drachenfliegen insbesondere deshalb, weil man nicht wie beim Paragliden so unbeschadet einen Start abbrechen kann. Für jeden, der jetzt einmal das Drachenfliegerfeeling bekommen will, ohne auf ein “Sicherungsseil” zu verzichten, für den ist der Fisser Flieger genau das Richtige. Denn mit dem Fisser Flieger kann man dank eines Stahlseiles wie bei einer Seilbahn nicht abstürzen. Auf der passenden Webseite wird dieses neue Sport- und Freizeitvergnügen wie folgt angepriesen:

“Der „Fisser Flieger“ ist ein Fluggerät, einem Doppeldecker nicht unähnlich, das vier Passagiere aufnimmt und in acht bis 47 Meter Höhe über dem Boden „schwebt“. Dieses Schweben wird allerdings technisch aufgefangen, denn der „Flieger“ wird auf Rollen geführt, die über ein stabiles Stahlseil gleiten und sich von diesem auch nicht lösen können. Die Passagiere hängen in einem Drachenflieger-Gurt, der das Gefühl des freien Fluges vermittelt, aber dennoch optimale Sicherheit bietet. Das Vorhaben beginnt an der Möseralm Talstation, wo alle Flugvorbereitungen stattfinden. Mit 40 km/h wird der „Flieger“ in Richtung der Kerbbodenabfahrt hoch gezogen. Dort angekommen erfolgt die Wende zum Tal und anschließend der Flug über die Möseralm.” Bis zu 80 km/h kann man im “Sinkflug” erreichen.

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