In Geschäftsidee, Idee - crazy, Idee - Web

Crazy Geschäftsidee: Alibis aus dem Internet

Schon seit einiger Zeit bieten findige Unternehmer aus den USA und Großbritannien virtuelle Alibis an. Jetzt entdecken auch immer mehr Agenturen in Europa diese findige und zum Teil etwas verrückte Geschäftsidee. So bietet z.B. die Gründerin Christine Barnicol ihren Service unter www.alibi-beton.com in englisch, deutsch und französisch an. Das günstigste Angebot, ein Bestätigungstelefonat, kostet 12 EUR. Ein einfaches Alibi kostet 31 EUR und ein umfangreiches Alibi erhält man schon ab 55 EUR. Alle anderen Leistungen muss man anfragen. Laut Aussagen der Gründerin haben bisher schon mehr als 100 Kunden ihren Service in Anspruch genommen.

Wie folgt wirbt die findige Schweizerin für ihren Service: “Verlassen Sie sich nicht mehr darauf, dass Ihre Freunde Sie decken, wenn Sie bestimmte Freiheiten brauchen, wenn Sie einmal auftanken müssen oder im Falle einer außereheliche Beziehung…Wir verschaffen Ihnen ein virtuelles, wasserfestes Alibi, das maßgeschneidert und glaubwürdig ist und sich auf Beweismaterialien stützt. Wir können Sie zu einer bestimmten Uhrzeit anrufen und so tun, als wären wir Ihre Sekretärin oder Ihr Kollege. Wir übernehmen auch auf diskrete Weise Einkäufe und deren Lieferung, damit Ihr Name und Ihre Adresse nicht auf den Bestellscheinen zu sehen sind. Dies gilt natürlich auch für Hotel-, Restaurant- und Reisebuchungen usw.”

Eine andere Alibi-Agentur mit dem Namen Alibila kommt aus Frankreich. Gründerin dieser Agentur ist die ehemalige Detektivin Regine Mourizard. Sie nimmt Aufträge per Mail oder am Telefon entgegen. Das billigste Alibi kostet 19 Euro, dafür bekommt der Kunde einen Telefonanruf. Für kompliziertere Ausreden, für die Dokumente nötig sind, werden 50 Euro oder mehr berechnet. Das Geld werde nicht zurückerstattet, auch wenn das falsche Alibi auffliege, lautet eine der Geschäftsbedingungen. Somit sind die Preisangebote vergleichbar mit denen aus der Schweiz.

Gelesen in Kleinreport. Parallel zu meiner Recherche hat mich mein Ideenscout Nr. 1, Monika Meurer, über diesen Service informiert. Möchten Sie auch einmal in einem Blogbeitrag als Ideenscout genannt und auf Ihre Webseite verlinkt bekommen? Dann schicken Sie mir einfach auch den Link zu einer spannenden Geschäftsidee. So einfach kann das gehen

4 Responses to Crazy Geschäftsidee: Alibis aus dem Internet

  1. […] Wie ein Blogger eine Klammer durch vierzehnmaliges Tauschen in ein Haus verwandelt hat Nach der OneMillionDollarHomepage glaubten wenige, dass das zu toppen sei. Es war zu toppen. Wer hätte vorher geglaubt, dass ein Blogger eine Büroklammer nach vierzehnmaligen Tauschen in ein Haus getauscht hätte. Es hat zwar fast ein Jahr gedauert aber dann konnte Vollzug gemeldet werden. Und die Story ging um die ganze Welt. Wer sich im Internetzeitalter was traut, der braucht keine Aprilscherze mehr machen. Reich werden im Schlaf Der 22jährige holländische Student Yde van Deutekomm verdient tatsächlich seit mehr als einem Monat sein Geld im Schlaf. Wie er das macht? Auf seiner Webseite http://www.sleepingrich.com kann man via Webcam sehen, wie er schläft. Durch die starken Besucherzahlen verdient er mit Schaltung von Werbung auf seiner Homepage mehr als 10.000 EUR pro Monat. Ohne Worte. Sonnenbrille für Hunde als Geschäftsidee Sich im Internet ohne viel Zei- und Geldaufwand etwas Verrücktes einfallen zu lassen, dass ist schon die Leistung. Noch verrückter finde ich allerdings die Ideen, Sonnenbrillen für Hunde zu verkaufen. Und die absolute Krönung ist es, wenn er damit sogar Millionär geworden ist. Argentinische Behörden ermitteln Steuerbetrüger via Google Earth Viele hätte sich gewünscht, es wäre nur ein Aprilscherz. Aber es ist keiner. Die Steuerfahnder in Argentinien können nicht nur CD Roms lesen (kleiner Scherz), sondern auch mit Google Earth optimal umgehen. So überprüfen die findigen Finanzbeamten in Sekunden, ob die ob die durch den Hausbesitze angegebene Größe des Gebäudes korrekt ist und ob evtl. Ausbauten verschwiegen wurden. Autsch. Reisveranstalter für Teddybären Das war eine meiner ersten Stories im Blog: Die Münchner Christopher und Elke Verheugen bieten ab 99 Euro eine 7-tägige Reise für Teddybären an. Der Clou: Ein Fotoalbum wird am Ende der Reise mitgeschickt! Bilk: Bier-Milch-Mixgetränk erobert Japan Nachdem im März 2006 im japanischen Hokkaido mehr als 900 Tonnen Milch wegen Überkapazitäten vernichtet werden mussten, hatte Chitoshi Nakahara aus Nakashibetsu im Norden von Hokkaido die Idee, aus Milch und Bier ein Getränk zu brauen und es damit haltbar zu machen. Dieses Mixgetränk ist jetzt ein Topseller in Japan. Wedding Ring Coffin: Beerdingen Sie Ihren Ring nach der Scheidung im Sarg In diesem Mini-Sarg für 29,95 USD können Geschiedene ihren Ehering begraben, um damit endlich ein neues Leben beginnen zu können. Auf diese skurile Geschäftsidee kam Jill Testa, nachdem ihre Ehe nach 20 Jahren scheiterte. Mittlerweile ist der Mini-Sarg ein Topseller. Mit zugeflogen Strohballen gutes Geld verdienen Linda Katz verkauft via Internet Tumbleweeds, jene vom Wind geformten Strohballen, die man aus jeder Duellszene von Western kennt. Zwischen 20 und 35 US Dollar kosten die Dinger, die zu dutzenden an Lindas Haus vorbeifliegen. Schon im ersten Jahr hat Sie einen Umsatz von mehr als 40.000 USD realisiert. Alibis aus dem Internet Diese Agenturen verschaffen nicht nur ein virtuelles Alibi per Telefonanruf oder E-Mail, sondern übernehmen auch Hotel-, Restaurant- und Reisebuchungen, wi der eigene Name nicht erscheinen sollte. Nur vor Gericht taugen solche Alibis natürlich nicht. Frequenzbeschaller gegen Jugendliche Ein britischer Tüftler hat ein Gerät mit dem Namen “Sonic Teenager Deterrent” entwickelt, das einen schrillen, 80 Dezibel lauten Ton auf einer Frequenz ab 16 kHz aussendet, der grundsätzlich nur von Menschen zwischen zwölf und 20 Jahren zu hören ist. Mit diesem “Frequenzbeschaller” sollen jugendliche Unruhestifter vom Herumlungern abgehalten werden […]

  2. […] Alibis aus dem Internet Diese Agenturen verschaffen nicht nur ein virtuelles Alibi per Telefonanruf oder E-Mail, sondern übernehmen auch Hotel-, Restaurant- und Reisebuchungen, wi der eigene Name nicht erscheinen sollte. Nur vor Gericht taugen solche Alibis natürlich nicht. […]

  3. […] über Fake-Profile. Daraus ist fast eine Schattenwirtschaft entstanden. Man kann sich im Internet Fake-Alibis besorgen. Oder man bucht Fake-Reisen. Den Freunden kann man sogar von Ländern, in die man gar […]

Schreibe einen Kommentar