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Eine neue Crowdsourcing-Company will Öko-Surfklamotten herstellen

Wollten Sie schon immer einmal Mitunternehmer sein, um an wichtige Entscheidungen mitbeteiligt zu sein und einen guten Einblick in die Unternehmensführung zu erhalten. Wollten Sie für diesen „Spaß“ aber nicht viel Geld ausgeben? Dann haben Sie jetzte eine gute Chance. Die Macher des Projektes nvohk suchen 20.000 – 40.000 Interessierte, die gegen eine Jahresgebühr von 50 USD bei bestimmten Unternehmensentscheidungen mit abstimmen dürfen und einen Einblick in die Tagesarbeit der Unternehmensführung erhalten. Die Geschäftsidee von nvohk besteht darin, Öko-Surfklamotten herzustellen und zu vermarkten.

Die erste Frage lautet jetzt natürlich, warum man nicht direkt am Unternehmen beteiligt sein kann. Die Macher begründen das mit den hohen Kosten und den komplexen Regeln, die damit verbunden wären. Welche Vorteile haben dann konkret die Mitglieder:

  • Die Mitglieder erhalten als Empfangsgeschenk ein exklusives nvohk-T-Shirt und Sticker.
  • Die Mitglieder werden regelmäßig über den Geschäftsverlauf unterrichtet
  • Die Mitglieder können über wichtige Dinge wie Logo-Design, Produkt-Design, Werbemaßnahmen, Sponsorpartner, Werbemusik etc. abstimmen. Wenn mind. 60 % der Stimmen auf eine Entscheidung fallen, wird es das Management dieser Crowdsourcing-Firma berücksichtigen.
  • 35 % der Gewinne fließen in Form von Bonuspunkten an die Mitglieder zurück, die dafür Produkte der Firma kaufen können.
  • 10 % der Gewinne werden an einen Charity-Organisation gespendet
  • Die Mitglieder können nvohk-Produkte mit einem Discount von 25 % erwerben und erhalten auch von nvohk-Partnern vergünstigste Kaufangebote.

Mir persönlich gefällt das Konzept gut. Denn bei einem Produkt wie Klamotten können fast alle Mitglieder mitreden. Das ist wichtig. Zudem wurden hier nicht nur wichtige Elemente des Crowdsourcings und Crowdfundings intelligent verknüpft, sondern auch Elemente von Private Shopping Clubs kombiniert. Clever ist, dass die Mitglieder keine Geldausschüttung erhalten, sondern quasi eine Sachausschüttung erhalten. Jetzt wird es spannend, ob sich in den nächsten Wochen und Monate mindestens 20.000 Interessierte anmelden. Dann erst startet die Company und die Mitglieder müssen auch dann erst den Jahresbeitrag bezahlen.

Seit der ersten Pressemitteilung vor einer Woche haben sich bisher 200 Interessierte gemeldet. Ich persönlich bin wie Hannes Treichl sehr gespannt, ob sich in absehbarer Zeit wirklich 20.000 Menschen finden, die diese Idee unterstützen werden. Aus meiner Sicht ist die Mindestanzahl von 20.000 Mitgliedern sehr hoch. Das könnte der einzige Bremser dieser Idee sein. Die Mitgliedsgebühr mit 50 USD dagegen finde ich sehr gut gewählt. Übrigens verlängert sich die Mitgliedschaft nicht automatisch.

7 Responses to Eine neue Crowdsourcing-Company will Öko-Surfklamotten herstellen

  1. Axel F. sagt:

    Hallo !
    Die Idee finde ich auch sehr gut. Nicht nur das man beim Kauf der Produkte einen Rabatt bekommt sondern das mit den Einnahmen auch Charity-Organisationen unterstützt werden. Ich bezweifle aber das sich 20000 melden werden. Wie lange genau läuft die Anmelde Aktion ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Axel

  2. Hallo Axel,

    du kannst unter http://www.projectnvohk.com/ auf der Startseite rechts unten Deine E-Mailadresse eintragen und damit Dein Interesse bekunden. Erst wenn sich 20.000 Interessenten gefunden haben, wird das Projekt starten und man kann sich erst dann rechtsverbindlich anmelden.

    Bis jetzt läuft die Anmeldephase noch sehr schleppend. Bis jetzt haben sich weniger als 400 Interessierte gemeldet. Es muss also noch einige passieren, dass das Projekt so umgesetzt wird.

  3. Axel F. sagt:

    Hallo Burkhard !
    Da ich der englischen Sprache nicht mächtig bin werde ich mal meinen Techniker bitten sich die Seite mit mir anzusehen. Aber trotzdem sei nochmal gesagt – GUTE IDEE !
    Gruß Axel
    Guten Rutsch ins neue Jahr

  4. Innovation-Drivers 2008

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  5. […] Erstmals habe ich im Dezember 2007 hier im Blog über das geplante Crowdsourcing- StartUp nvohk berichtet: Die Macher des Projektes suchen Interessierte, die gegen eine Jahresgebühr von 50 USD bei bestimmten Unternehmensentscheidungen mit abstimmen dürfen und einen Einblick in die Tagesarbeit der Unternehmensführung erhalten. Die Geschäftsidee von nvohk besteht darin, Öko-Surfklamotten herzustellen und zu vermarkten. Leider sind die Crowds nicht am zukünftigen Unternehmen beteiligt, was mit den hohen Kosten und den komplexen Regeln begründet wird, die damit verbunden wären. Aber es gibt trotzdem eine Menge Benefits für die Unterstützer, wie ich im ursprünglichen Artikel ausführlich dargestellt habe. […]

  6. […] – Crowdsourcing – Full Version Entrepreneur – Crowdsourcing – light Eine neue Crowdsourcing-Company will Öko-Surfklamotten herstellen Crowdsourcing-StartUp nvohk wird am 5. Juni loslegen MyFootballClub – Werden Sie Mitinhaber und […]

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