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Ribcap: Flauschig weich und trotzdem fast so hart wie stahl

Die wenigsten Personen tragen auf dem Fahrrad, während des Schlittschuhlaufens oder Rodelns einen Schutzhelm. Das hat verschiedene Gründe. Solch ein Helm sieht nicht wirklich cool aus, der Tragekomfort ist grenzwertig und im Winter hält er auch nicht richtig warm. Deshalb tragen viele Menschen gar keinen Schutz auf dem Kopf. Es gibt allerdings eine Mittellösung: Der Ribcap.

Der Hersteller preist sein Produkt wie folgt an: “Ribcap ist eine Strickmütze mit eingenähten Protektoren. Sie bietet Dir alle Vorteile einer herkömmlichen Strickmütze und kann Dich gleichzeitig vor Verletzungen wie Beulen, Prellungen, Schürfungen und leichten Hirnerschütterungen schützen. Nebst der Schutzwirkung bietet Ribcap alle Vorteile einer herkömmlichen Strickmütze. Sie gibt angenehm warm, ist leicht, weich und flexibel. Das Ribcap kann problemlos im Rucksack oder in einer Tasche verstaut werden, Gehör und Sicht werden in keiner Weise eingeschränkt. Egal bei welcher Sportart – Ribcap ist der ideale Begleiter”.

Das Erfolgsgeheimnis ist made in Switzerland: “StructUre ist ein speziell in der Schweiz entwickelter Hightech-Foam, der dank visco-elastischem Verhalten und elektroneninduzierter Vernetzung optimale Energieabsorption aufweist. Zum ersten Mal überhaupt ist es gelungen, ein Polyurethan-Foam mit zusätzlich visco-elastischen Eigenschaften zu entwickeln, der bei winterlichen Minus-Temperaturen und bei Feuchtigkeit und Nässe leistungsstabil bleibt und die Schutzwirkung behält.”

Ganz billig ist der Schutz nicht. Die oben abgebildete Mütze, die es in verschiedenen Farben gibt, kostet 79 EUR. Zudem gibt es noch eine große Zahl an weiteren Modellen. Die Auswahl ist also groß genug, damit jeder “Topf sein Deckelchen” findet. Und vielleicht gibt es ja auch bald eine ganze Modekollektion von Ribcap aus diesem speziellen Schutzmaterial. Denn wenn man stürzt, fellt man selten auf den Kopf, sondern eher auf den Ellenbogen. Und der freut sich sicherlich auch über einen Schutz. Innovative Menschen können sich aber von dem Beispiel noch ganz anders inspirieren lassen. Überlegen Sie einfach, wie Sie eine “Mittellösung” für ein Problem entwickeln können und damit einen ganz neuen Markt erschließen.

Danke an Monika für den Tipp. Bei der Recherche habe ich festgestellt, dass über das innovative Schweizer Produkt schon 2006 im ideentower-Blog berichtet wurde. Aber über gute Ideen kann man eigentlich immer berichten, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

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